5 Dinge

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5 Dinge, die mich gerade glücklich machen:

  1. Die Hände in der Erde haben.

Temperaturen um 15 Grad, Sonnenschein und Regen. Perfekt für Gartenarbeit am Wochenende.

Nicht nur unsere Hühner lieben den Kompost (wegen den Würmern) – es gibt keinen besseren und günstigeren Dünger.  Jetzt im Frühjahr bringen wir ihn auf die Beete, unter die Sträucher und Obstbäume aus.

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Auch die Hochbeete haben wir wieder mit Kompost aufgefüllt (letztes Jahr haben wir sie neu geschichtet – sie sacken innerhalb eines Jahres ein ganzes Stück ab). Und die ersten Hochbeetbewohner durften auch schon einziehen.

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2. Der Sonnenschein bringt es wortwörtlich ans Tageslicht: der Frühjahrsputz ist nötig.

Das ist irgendwie ein natürlicher Drang im Frühling, alles wieder frisch, sauber und geordneter zu haben, oder? Und wenn man einmal anfängt, machen alle Kinder von ganz alleine und mit größtem Vergnügen mit. Regelmäßig setzte ich (Bio) Orangenschalen (von unseren Smoothies) in Essig  an – ein Spitzenallzweckreiniger. Und mit Zeitungspapier bekommt man tatsächlich die Fenster streifenfrei sauber. Was man sonst noch alles kostengünstig und ökologisch selber an Reinigungsmitteln herstellen kann, habe ich hier gefunden.

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3. Wenn Du etwas Schönes liest, erzähle es weiter.

Bei unserem Frühlingsputz habe ich die „Floh“- Beilage „Hallo Welt“ (eine Kinderzeitschrift) zwischen den Sofakissen gefunden und dort einen Artikel über Ollie und Harry gelesen. Ollie und Harry sind zwei Jungs aus Schottland, 8 und 5 Jahre alt und haben ganz besondere Wochenenden. Sie versuchen nach und nach ihre To Do-Liste abzuarbeiten auf der (mittlerweile) 500 verschiedene, große und kleine Abenteuer stehen, die die Jungs zusammen mit ihren Eltern erleben wollen bevor sie 18 Jahre alt sind. Angefangen von im Wald übernachten und Gold aus einem Bach sieben über einen Tag wie Menschen aus der Steinzeit leben bis zu einem Ausflug ins Weltall. Letzteres geht nicht? Doch! Statt selbst in den Weltraum zufliegen, hat die Familie einfach zwei Legomännchen mit einem Ballon ins All geschickt (und ein Video davon gedreht, schaut mal hier).

Warum ich die Gschichte über Olli und Harry so schön finde? Weil sie mich motiviert. Inspiriert. Weil ich auch einen To Do-Liste habe (Überraschung, bei meinem Listenfaible;-)) mit Dingen, die ich in meinem Leben noch tun möchte und erleben will. Mit den Menschen, die ich liebe. Und diese, besagte Liste liegt einfach irgendwo in einer Kiste herum. Und egal ob geschrieben oder im Kopf, ich glaube, jeder hat irgendwie so eine Liste. Mal kürzer, mal länger. So viel, was man auf die lange Bank schiebt. Zeit, es anzupacken! Also habe ich mich mit den Jungs am Wochenende zusammengesetzt und unsere gemeinsame Abenteuer-Liste (allerdings vorerst mal nur mit 20 Punkten) geschrieben und an den Kühlschrank gepinnt. Es kann losgehen!

Von der Liste der Fergusons haben wir uns einiges abgeguckt – schaut sie Euch doch auch mal (hier) an :-).

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4. Weidenkätzchen und Frühlingsdeko.

Unser (sehr entfernter) Nachbar hatte vor zwei Wochen seine Weiden beschnitten und die Weidenkätzchenzweige an die Straße gestellt. Jetzt stehen sie in unserer Vase. Erst recht nackig (wenn Weidenkätzchen überhaupt nackig sein können) und jetzt geschmückt mit kleinen gefilzten Blütenanhängern.

 

Die sind übrigens ganz schnell gemacht und auch für kleine Kinderhände kein Problem. Man braucht nur Murmeln, Filzwolle, Seife und (sehr) warmes Wasser zum Filzen und später eine Garnschnur zum Aufhängen. Die Filzwolle wird um die Murmel gelegt und mit Wasser und Seife erst vorsichtig, später dann mit Kraft in den Händen (und auf einer rauen Unterlage, wie einem Handtuch) immer wieder gerollt, geknetet, gerieben und geformt, bis die fluffige Wolle ein fester Ball geworden ist. Dann wird die Kugel unter klaren, warmen Wasser ausgewaschen und getrocknet. Am nächsten Tag schneidet man die trockene Kugel kreuzförmig ein und holt die Murmel heraus. Mit einem Schnur, die man mit der Nadel durch den Filz zieht, kann man die Blume nun aufhängen.

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Ich habe die Blüten noch mit einer Holzperle verziert. Man kann aber zum Beispiel auch ein kleines Glöckchen in die Blume einnähen.

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5.   Der Bärlauch sprießt. Aus einem kleinen Pflänzchen, dass ich vor vielen Jahren unter die Hortensien setzte, ist ein kleiner Bärlauchteppich geworden, der jedes Jahr noch größer wird.

 

Die Blätter riechen herrlich frisch und angenehm nach Knoblauch und verfeinern bei uns gerade Quark, Dip und Butter. Und das Beste: ich muss dafür nur in den Garten gehen.

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Was macht Euch gerade glücklich?

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße

Leni

 

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Gefilze Schneemänner

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Jedes meiner Kinder hat einen Platz in seinem Zimmer, an dem sich sein eigener kleiner Jahreszeitentisch befindet. Eine Kommode, ein Stück Fensterbank, ein Regal, das mit farbigen Tüchern (als Untergrund), Fundstücken aus der Natur, Blumen, Holzfiguren, Karten, Püppchen und vielem mehr je nach Jahreszeit und Fest gestaltet wird. Als alle Kinder sich noch ein Kinderzimmer teilten, stand auch dort der Jahreszeitentisch. Jetzt, wo jedes Kind ein eigenes Zimmer hat, und wir in unserem Wohnzimmer auch keine passende Stelle gefunden haben, sind es eben vier kleine Jahreszeitentische geworden. Die großen Figuren, wie König Winter oder Mutter Erde wandern von einem Zimmer zum anderen; ansonsten sind die Tische ganz unterschiedlich, ganz nach dem Geschmack des Kindes eingerichtet. Jetzt im Winter glitzern vor allem die Geoden und Steine von den Tischen und in den Vasen stehen Zweige von der Haselnuss, die hier und da schon angefangen haben zu blühen (sehr zum Leid aller Heuschnupfengeplagten, ich weiß) . Und seit unserem (schneereichen) Wochenende haben außerdem gefilzte Schneemänner dort Platz genommen.

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Wir hatten im Sommer einen Sack Rohwolle bekommen, selber gewaschen (eine Heidenarbeit – aber den Kindern hat es Spass gemacht) und verschiedene Dinge daraus gemacht. Einen kleines Rest hatten wir jetzt davon noch übrig, gerade so viel, dass die Jungs ein paar Bälle nass filzen konnten. Meine zwei großen Jungs setzten dann die Bälle mit Hilfe der Filznadel zu einem Schneemann zusammen, filzten noch mit schwarzer Filzwolle Knöpfe und mit gelber und roter Wolle die Nase darauf, klebten dem Schneemann eine Eichelkappe als Hut auf und Erlenzapfen als Arme. Zuletzt bekam er noch einen kleinen Schal – dann durfte er (oder besser gesagt dann durften sie) in der Winterlandschaft Platz nehmen.

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Ich wünsche Euch einen (kreativen) Dienstag!

Liebe Grüße

Leni

 

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