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Unsere Lieblingsherbstkinderbücher

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Das Wochenende hat es deutlich gezeigt: der Herbst ist da! Die Blätter verfärben sich, die morgendliche Kälte sorgt dafür, dass meine Strickjacke wieder vor meinem Bett liegt, die ersten Herbstwinde sausen über das Land und ja, die ersten Äpfel sind schon reif. Und egal, was der Kalender sagt, wir haben am Samstag (also eine Woche vor dem ersten September) bereits unsere Herbstkinderbücher herausgeholt.

Das sind:  „Der Herbst steht auf der Leiter“, das meine großen Kinder auswendig mitsprechen können (und singen) können. „Herbst“ von Eva-Maria Ott-Heidmann, deren kleine Pappbücher eigentlich immer auf unserem Jahreszeitentisch stehen. Genau so ein Klassiker sind die „Wichtelkinder“, die nicht nur im Herbst bei uns im Bücherregal stehen, aber jetzt zur Pilzzeit noch mal an Bedeutung gewinnen (erinnert uns doch jeder Fliegenpilz im Wald an sie). Auch von Elsa Beskow ist „Lasse im Garten“, eins der schönsten Kinderbücher, die ich kenne (auch wenn bei uns im September keine Johannisbeeren mehr am Strauch hängen). Auch im Garten ist  „Familie Maus“  , und erzählt vom Kürbis – vom Kern bis zum herbstlichen Kürbisfest. Was für meine Kinder auf keinen Fall im Herbst fehlen darf ist der „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. Die Illustration des wunderschönen Gedichts von Theodor Fontane finde ich, ehrlich gesagt, nicht so gelungen, meine Kinder aber lieben das Buch. Jetzt zur Pilz- und Eichel-, Kastanien-, Nüssezeit  lockt uns der Wald, und damit passt auch das Buch „Mein kleiner Wald“ wunderbar in unsere Herbstbücher -Auswahl, genauso wie „Zehn Blätter fliegen davon“, die beide besonders für kleine Kinder geeignet sind. Im September feiern wir jedes Jahr mit Freunden ein Apfelfest, gehen zusammen Äpfel pflücken, backen Apfelkuchen und spielen Apfelfangen. Da liegt es nahe auch die schöne Geschichte „der Apfelbaum“ von Mira Lobe zu hören. Und zu guter Letzt steht da noch das Buch „So schön ist der Herbst“ in unserem Regal, das in Reimform von einer Eichhörnchenfamilie erzählt.

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Am Sonntag, als der Wind so richtig pustete, packten wir unsere Drachen aus dem Keller und unter den Arm, stapften den Berg hinter unserem Haus hoch und genossen einer der vielen Freuden, die der Herbst mit sich bringt: Drachen steigen lassen.

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Wochenende und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

 

Liebe Grüße

Leni

 

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Unsere Lieblingsfrühlingskinderbücher

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Mit dem März kommen endlich die Frühlingsbücher wieder in unser Bücherregal. Nicht unbedingt pünktlich zum 1. März, denn obwohl der meteorologische Frühling bereits begonnen hat – draußen ist es gerade sehr winterlich (wir waren erst heute wieder Schlitten fahren) und deshalb regiert bei uns auf Jahreszeitentisch und in der Bücherauswahl noch König Winter. Den Frühlingslesestoff habe ich aber trotzdem schon einmal ausgepackt, damit ich Euch unsere Favoriten vorstellen kann:

Da wäre vorneweg natürlich  „Frühling“ von Eva-Maria Ott-Heidmann. Ein Klassiker, gerade für die ganz kleinen Kinder. Ich mag ihre stimmungsvollen Bilder, die immer so passend die jeweilige Jahreszeit einfangen. Sehr oft gelesen (oder besser vorgelesen) wird hier gerne der Weg von der Wolle von Pelles Lämmchen bis zu seinem neuen Anzug in „Pelles neue Kleider“ von Elsa Beskow. Nicht nur im Frühling. Die Geschichten von Familie Maus lieben alle meine Kinder. Zum einen wegen der schönen Reime und den tollen Zeichnungen, zum anderen weil sie sich in der quirligen Mäusegroßfamilie oft auch einfach wiedererkennen. Das Buch aus der Reihe passend zum Frühling heißt  „Familie Maus macht Picknick“ . Wo wir gerade bei Reimen waren (alles was sich reimt stand bei meinen Jungs schon immer hoch im Kurs)  –  da dürfen auch diese zwei nicht fehlen.  Der Klassiker „die Wurzelkinder“ von Sybille von Olfers, in das selbst mein großer Sohn noch einen verstohlenen Blick von der Seite hinein wirft, wenn die Käfer geputzt werden und die Geschichte um den Hasen „He Duda“ von Axel Scheffler, der nicht weiß, dass er ein Hase ist. Und wie der Hase selbstverständlich zu Ostern gehört, gehören auch die Ostereier dazu. Und die, die sie produzieren. „Freimut – Ein Huhn gibt nicht auf!“ ist ein Buch über Mut und Freundschaft, und trifft bei uns als Hühnerbesitzer genau ins Schwarze. Die Namen der Tiere sind, naja, ein wenig doof (bis auf „Freimut“), deshalb haben wir ihnen kurzum andere Namen gegeben. Die Geschichte ist aber sehr nett und für Kinder ab drei oder vier Jahren (würde ich sagen) geeignet. Für ältere Kinder (ab sechs Jahren) kann ich „Kleine Biene Sonnenstrahl“ empfehlen. Darin geht es um die Abenteuer und Aufgaben einer kleinen Biene. Sehr schön geschrieben. Auch wunderbar geschrieben, aber manchmal recht schwer verständlich für Kinder (und deshalb eher etwas für Kinder ab fünf oder sechs Jahren), ist das „Ostermärchen“ von Christian Morgenstern.  „Die Wichtelkinder“ stehen zwar bei uns das ganze Jahr im Bücherregal, aber weil die Geschichte der Wichtelfamilie mit den zauberhaften Hüten mit dem Frühling endet, bekommt das Buch auch einen Platz in unserer Frühlingsbücherliste. Genauso wie „Rosi pflanzt Radieschen“ , dass sich auf dem Bild oben deshalb nicht befindet, weil es einer der Jungs zwischendurch stibitzt hatte (zusammen mit dem zweiten Holzhasen). Neben unserer Vorliebe für Elsa Beskow-Bücher haben wir mittlerweile auch eine kleine Axel Scheffler-Sammlung. Von „Riese Rick macht sich schick“ bis „Für Hund uns Katz ist auch noch Platz“ haben wir in den letzten Jahren nicht nur viele schöne Bücher von ihm (als Illustrator) lieben gelernt, sondern auch als Theaterstück oder Puppenspiel angeschaut. Das Häschen Rosi, das so gerne Radieschen mag, begleitet meine kleineren Kinder immer dann, wenn wir im März die ersten Radieschen aussäen (denn sie weiß genau wie das geht ;-)). Für größere (kleine) Gärtner ist „Erbse, Apfel und Sonnenblume“ von Jo Elworthy super. Und nicht nur für die. Ich würde mir wünschen, manche Gartenfachbücher hätten ihr kompaktes Wissen so schön anschaulich und einfach erklärt wie in diesem Gartenbuch für Kinder.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Buch für Eure Familie mit dabei? Oder vielleicht habt Ihr noch einen Frühlingsbuch-Schatz, den wir unbedingt kennenlernen sollten? Immer her damit :-). Eine weitere Liste mit schönen Frühlingsbüchern hat übrigens auch die liebe Ramona auf ihrem Blog 2plus4sindwir zusammengestellt.

*die Bücherlinks sind Amazon Partnerlinks. Das bedeutet, dass Dich das Produkt, wenn Du es über den Link bestellst, nicht mehr kostet als ohne Bestellung über den Link. Ich bekomme lediglich ein paar Cent Provision. Wenn eine bestimmte Summe erreicht ist, bestelle ich von der Provision ein Buch, das ich wiederum hier auf dem Blog verlose.  Ich danke Dir ♥

 

Liebe Grüße ♥

Leni

 

 

 

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Ein neues altes Buch

Heute ist internationaler Kinderbuchtag. Dieser „Feiertag“ geht normalerweise an mir vorbei ohne großen Eindruck zu hinterlassen. Genau wie der Welt-Jogginghosen-Tag oder Tag des Unkrauts. Normalerweise. Heute jedoch gibt es diesem Tag zu Ehren einen Buchtipp von mir: „Der Mondmann“ von Tomi Ungerer. Vorgestellt hatte ich vom gleichen Autor übrigens auch schon einmal „Die Räuber“.

Die Geschichte:
Dem Mann im Mond ist langeweilig und so beschließt er sich an einen Kometen zu hängen und die Erde zu besuchen. Doch sein Besuch bleibt der Erdenregierung nicht verborgen. Der Mondmann lernt die Ängste und die Freuden der Menschen kennen. Und irgendwann muss er auch wieder zurück an den Himmel. Nur wie?

„Der Mondmann“ ist ein Kinderbuchklassiker von 1966 und einfach toll illustriert. Das Buch stand schon bei mir im Kinderbuchregal und hat seinen Charme nicht verloren.

Viel Spaß beim Lesen!!