8 schöne Winterprojekte für Kinder

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Wenn ich an diese nass-kalten Tage, die der Winter (zumindest in unseren Breitengraden) mit sich bringt, denke, dann wünsche ich mir (ganz ehrlich) oft den Frühling herbei. Andererseits  – wann haben wir sonst im Jahr die Zeit so ausgiebig zu werkeln, zu basteln, zu malen und zu gestalten? Und deshalb stelle ich Euch heute meine 8 Lieblingsprojekte vor:

  1. Papierschneeflocken

So einfach gemacht, auch, oder besser ganz besonders für Kindergartenkinder. Eine schöne Anleitung dazu gibt es auf den tollen Blog „Lieblingsbande“, eine ganze Reihe Gestaltungsmöglichkeiten hier.

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2. Frostskulpturen

Der Frost verziert auf so wunderbare Weise Gräser und Bäume mit glitzernden Eiskristallen. Und wenn das Thermometer unter 0 Grad fällt, können wir mit Hilfe des Frostes auch kunstvolle Skulpturen und Windlichter erschaffen. Ein paar Exemplare vom letzten Jahr findet Ihr hier, tolle Ideen zum Beispiel hier.

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3. Frau Holle

Wenn Frau Holle, die „gute Mutter Erde“, ihre Kopfkissen ausschüttelt, fängt es bei uns zu schneien, das erzählte mir meine Großmutter als ich ein Kind war. Vielleicht gehört deshalb Frau Holle unbedingt auf unseren winterlichen Jahreszeitentisch. Besonders schön, finde ich diese beiden Ideen hier und hier. Aber bis wir die fertig haben (wenn überhaupt), lasse ich die Kinder einfach ein Bild von Frau Holle malen, während ich ihnen das Märchen dazu vorlese.

4. gefilzte Schneemänner

Zusammen (Nass-)Filzen ist eine besonders schöne Art der Beschäftigung, besonders im Winter. Das warme Wasser und die Haptik der Wolle, der Geruch von Seife und Schaf und das fast meditative Rollen und Drücken, Streicheln und Reiben regt die Sinneswahrnehmung an und fördert die Konzentration. Und selbst kleine Kinder (und kleine Hände) können aus (weißer) Wolle schon Bälle formen. Für den Schneemann werden sie nach dem Trocknen noch aufeinander gesetzt und mit einer Nadel zusammen filzt. Ebenso kommen die Augen, Knöpfe und die Nase auf die Wollkugeln. Am Ende wird noch der Hut festgeklebt und der Schneemann ist fertig. Bestechender Vorteil: er schmilzt nicht im Haus ;-)!

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5. Seifenblasen gefrieren lassen

Ich muss zugeben, bei uns hat das mit diesen gefrorenen, zauberhaften und fragilen Kunstwerken, die man zum Beispiel auf Instagram bewundern kann, nicht geklappt. Immer platzen die Seifenblasen, bevor sie gefrieren konnten. Aber vielleicht kommt es auch auf die Seifenblasenmischung an? Die einen empfehlen zum Beispiel Maissirup, die anderen Zucker mit in die Seifenblasenmischung zu geben. Ich glaube, wir probieren es das nächste Mal nach dieser Anleitung aus.

6. winterliche Windlichter

Habt Ihr noch ein paar große Gurkengläser, die eigentlich zum Altglas sollten, zu Hause? Hervorragend! Die lassen sich nämlich im Handumdrehen zu winterlichen Windlichtern umgestalten. Wir haben sie nach dieser Anleitung hier gebastelt, jedoch statt dem Schneespray weiße Deckfarbe aufgetupft.

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7. Diorama

Ich finde Dioramas so schön. Ich hebe schon immer kleine Holzverpackungskisten auf, für das nächste, bestimmt kommende Diorama-Projekt, das ich mit den Kindern umsetzten möchte. Zwei meiner winterlichen Favoriten findet Ihr hier und hier.

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8. Winterkranz

Wenn ich die gesammelten Kiefern-, und Lärchenzapfen, Birkenreisig Erlenzweige zu lange als Deko herumliegen lassen, gerät mein Mann in Versuchung sie als Kaminanzünder zu verwenden – um dem entgegen zu wirken, binde ich mit den Kindern geschwind ein paar Kränze. Die müssen nicht gleichmäßig rund sein (finde ich), und ohne Tannengrün, roten Beeren und goldenen Ornamenten wirken sie auch nicht mehr weihnachtlich. Und falls es kein Kranz sein soll – vielleicht mögt Ihr etwas Farbe in die Räume bringen! Wie bei diesem herrlichen Zapfenstrauss hier!

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Vielleicht war ja bei meinen Lieblingsprojekten auch etwas für Euch dabei?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße ♥

Leni

Verlinkt mit Caros Grünzeug.


Schmetterlinge aus Seidenpapier

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Ja, wir sind im Schmetterlingsfieber. Die Raupen sitzen bereits auf unserem Kohl im Garten und mümmeln sich fleißig immer dicker und neben den Kohlweißlingen, Zitronenfaltern, Tagpfauenaugen, Landkärtchen und Schwalbenschwänze (wir freuen uns so sie wieder zu sehen) fliegen nun auch noch ein paar knallbunte Schmetterlinge aus Seidenpapier im Garten umher.

 

Sie sind ganz schnell gemacht und mit etwas Hilfe auch für kleinere Kinder eine einfache, sommerliche Bastelei (nicht nur für Regentage). Man braucht:

Seidenpapier in verschiedenen Farben, bunte Pfeifenreiniger, ein Stück festes Papier oder Karton, Stift, Schere, Bindfaden zum Aufhängen.

Wie es geht:

Aus dem festen Papier eine ovale Schablone anfertigen (ein wenig länger als ein Osterei) und als Vorlage für die Schmetterlingsflügel nutzen. Für einen Schmetterling jeweils 2 Flügel aus Seidenpapier ausschneiden und übereinander legen. Aus einem Pfeifenreiniger zwei gleich lange Stücke schneiden (man braucht für einen  Schmetterling nur einen halben Pfeifenreiniger). Das eine Stück zur Hälfte nehmen und an der Bruchkante verzwirbeln (das wird das Hinterteil vom Schmetterling). Nun die beiden Stücke Seidenpapier wie ein Fächer in der Mitte zusammenfalten und zwischen den Pfeifenreiniger schieben. Die vorderen Enden des Pfeifenreinigers wiederum in einander verdrehen und die beiden Enden als Fühler verbiegen. Zum Schluss den Bindfaden doppelt nehmen, um Vorder- und Hinterteil legen und dann aufhängen.

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Ob im Garten, am Fenster oder von der Decke: sobald der ein Windzug kommt, fangen die Schmetterlinge an zu fliegen!

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!

Liebe Grüße

Leni

P.S.: Kleiner Upcycling-Tipp: wenn Ihr noch das Papier von neuen Schuhe aus dem Schukarton habt, könnt Ihr auch das verwenden. Da es meistens weiß ist, einfach ein paar bunte Muster auf malen!

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Blumenwiesenkränze aus Transparentpapier

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Ich glaube, nun ist es wirklich offiziell (im Rheinland): der Frühling ist da! Ob nun Vorfrühling (phänologisch betrachtet) oder meteorologischer Frühling – Hauptsache ist doch, dass es jetzt wieder bunter, fröhlicher und frischer wird. In der Natur, im Garten und Zuhause.

Auf der Suche nach Frühlingstransparenten für die Fenster bin ich auf ein Bild von einem Blütenkranz gestoßen, leider jedoch ohne Anleitung. Also habe ich kurzerhand mit meinem großen Sohn hin und her gebastelt und gefaltet, bis ich wir ein (für uns) zufriedenstellendes Ergebnis hatte. Auf Instagram lud ich ein Bild von unserer Blumenwiesenblütenkranzbastelei hoch und kurze Zeit später fragten schon ganz viele liebe Leute nach einer Anleitung (leider musste ich sie erst einmal vertrösten).  Aber jetzt, nachdem wir die Blumenwiesenkränze in allen erdenklichen Größen gebastelt haben (und sie wahrscheinlich auch im Schlaf schon falten können), kann ich eine Anleitung dazu präsentieren:

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Ihr braucht:

8 Quadrate grünes Tranparentpapier (wenn ihr mögt 4 x helles grün und 4x dunkles grün)

8 Quadrate buntes Transparentpapier z.B. gelb, orange, rot und rosa

–> auch wenn das auf dem Foto anders aus sieht: alle Quadrate sind gleich groß (hier 15×15 cm)

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1. Teil Blätterkranz (und 1. Teil der Blüte):

  1. Das Quadrat zum Dreieck falten und die Kante mit dem Fingernagel nachziehen
  2. Wieder öffnen und gegenüberliegende Seite zum Dreieck falten und nachziehen
  3. Wieder öffnen. Jetzt müsste ein Kreuz zusehen sein.
  4.  Blatt umdrehen. Die Mitte des Kreuzes zeigt nach oben.
  5. Wenn man das Blatt jetzt anhebt, lassen sich die Seiten schon fast von alleine nach innen klappen, so dass wieder ein Dreieck entsteht, bei dem zwei Flügel des Quadrates jetzt innen liegen.

 

2. Teil Bätterkranz:

  1. Die Spitze des Dreiecks zeigt nach oben. Der rechte, obere Flügel wird nach links geklappt und leicht versetzt zu dem linken Flügel gefaltet.
  2. Der zweiten rechte Flügel wird jetzt auch links geklappt und noch ein Stück versetzt über den vorigen Flügel rübergefaltet.
  3. Mit dem Fingernagel über die Faltstelle drüber streichen, damit alles an Ort und Stelle bleibt.
  4. Weitere Blätterteile falten. Der hintere (nicht-zackige) Teil wird mit Kleber bestrichen und mit dem (zackigen) Teil des nächsten Blattes zusammengeklebt. Das macht man achtmal, bis ein Kranz entstanden ist.

 

Für die Blüten:

  1. Wir falten das Quadrat wie im ersten Teil für die Blätter. Ausgangspunkt ist dann das Dreieck mit jeweils zwei Flügeln pro Seite und einer Spitze.
  2. Die Spitze zeigt nach oben. Der obere, rechte Flügel wird zur Spitze geklappt und gefaltet.
  3. Der linke, obere Flügel wird zur Spitze geklappt und gefaltet.
  4. Der rechte (untere) Flügel wird leicht versetzt zur Spitze geklappt. Das Gleiche mit dem linken (unteren ) Flügel machen.
  5. Die Blüte ist fertig.
  6. Die Blüte wird, nachdem der Blätterkranz fertig ist, zwischen die Blätter geklebt. Wir haben die Stelle zwischen dem ersten und dem zweiten Zacken genommen.

 

Ob für das Fenster, die Wand oder als vielleicht für den Tisch mit einem Teelichtglas in der Mitte – wenn man einmal den Dreh raus hat, falten sich die Blumenwiesenkränze fast von selbst :-). Wenn irgendetwas unklar sein sollte – bitte einfach fragen!

 

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Blumenwiesenkränze

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!

Liebe Grüße

Leni

 

 

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