Unsere Lieblingskinderbücher für Advent, Weihnachten und Winter

Winterbücher

(enthält jede Menge unbeauftragte Werbung)

Morgen ist der erste Dezember, der erste Tag im Advent. Für die Kinder fängt nun eine Zeit an, die sich für sie wie Kaugummi anfühlt: viel zu langsam vergehen die Tage bis Weihnachten. Für uns Erwachsene ist es genau umgekehrt. Ab jetzt ist der Terminkalender wieder voll mit Weihnachtsfeiern und Basteltagen, Bratapfelessen und letzte Gelegenheiten, Freunde noch einmal vor Weihnachten zu treffen. Aber für uns alle, Kinder wie Erwachsene, schwebt ab jetzt  diese schöne Zeit der Heimlichkeiten, der Gemütlichkeit, des adventlichen Zaubers wieder herein, die (bei uns) ausgelöst wird durch den Duft von frischem Tannengrün, Bienenwachskerzen und Plätzchen, dem Lauschen der Weihnachtslieder und dem Lesen unser Lieblingskinderbücher für den Winter, den Advent und Weihnachten.

Unsere Lieblingskinderbücher für den Advent, Weihnachten und Winter sind:

  • „Winter“ von Eva-Maria Ott-Heidmann. Ihre kleinen Pappbücher für die Jahreszeiten sind so stimmungsvoll.
  • „Familie Maus im Schnee“. Meine Kinder lieben die Geschichten rund um die Mäusefamilie. Noch bevor ich anfangen darf zu lesen, wird auf der ersten Seite bestimmt, wer welches Mäusekind ist. Immer.
  • „Stockmann“. Ich mag die Illustrationen von Axel Scheffler sehr. Die Geschichte vom Stockmann,  finde ich jetzt nicht so schön. Aber meine Kinder hören sie sehr gerne.
  • „Olles Reise zu König Winter“ von Elsa Beskow. Wunderschöne Bilder, eine zauberhafte Geschichte. König Winter und Mütterchen Tau stehen schon bald wieder auf unserem Jahreszeitentisch.
  • „Wichtelweihnacht im Winterwald“ ist ein Buch mit 25 Abschnitten (wir lesen sie immer in 24), für jeden Tag im Advent ein oder zwei Seiten. Wichtel sind hier bei allen Kindern sehr beliebt, egal wie grantig sie sind ;-).
  •  „Ein Märchen im Schnee“ von Loek Koopmans ist wieder eine Geschichte, die mir nicht so gefällt, den (kleinen) Kindern aber umso mehr.
  • „Was Marilenchen erlebte“ von Sybille von Olfers. Von der Erschafferin der „Wurzelkinder“, und ebenfalls ein zauberhaftes Buch für die Winterzeit.
  • „Weihnachten in Bullerbü“ und alle Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren (die gibt es in einem Sammelband). Wunderbare Klassiker.
  •  „Tomte Tummetott“ ist auch ein Klassiker von Astrid Lindgren, zusammen mit „Tomte und der Fuchs“. Einfach schön. Absolut empfehlenswert ist übrigens auch der Film zu den Büchern, den wir jedes Jahr im Advent zusammen schauen.
  •  „Lieder zum Weihnachtsfest“ ist eine hübsch illustrierte Sammlung von klassischen Weihnachtsliedern. Was nicht heißt, dass man Weihnachtslieder nicht über das ganze Jahr verteilt singen KANN (machen meine Jungs immer gerne). Jetzt zum Advent sind sie aber doch am allerschönsten.
  • „Die drei Spatzen“ ist ein kleines Bilderbuch nach dem Gedicht von Christian Morgenstern und ich glaube, jedes meiner Kinder kann es mittlerweile auswendig ;-).
  • „Petterson kriegt Weihnachtsbesuch“ und „Morgen Findus wird´s was geben“. Entweder man mag Petterson, den grummeligen, erfindungsreichen, alten Mann und seine (kinderähnliche) Katze Findus, oder eben nicht. Ich mag ihn. Und meine Jungs hören am liebsten etwas über die 10 weißen Hennen (natürlich!).
  • „The shortest Day“ habe ich bisher leider nur auf Englisch gefunden, aber es ist das schönste Buch zur Wintersonnenwende, das ich kenne.

Wichtelkarte

Was sind Eure Winter- und Weihnachtskinderbuchfavoriten?

Habt eine kuschelige (Vorlese-)Zeit!

Liebe Grüße ♥

Leni

*Die Links sind alle Affiliate Links!

 


Advent mit Rudi

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Am letzten Wochenende waren wir auf dem Martinimarkt der Waldorfschule, mit seinem wunderbar geschmückten Ständen, den vielen, kleinen Seelendingen, die dort verkauft werden und dem leckeren Essen. Am schönsten finden wir aber jedes Jahr das Kerzenziehen, das dort angeboten wird. Fast andächtig wandern die Kinder, in dem mit Herbstlaub und Ästen geschmückten Raum von Wachstopf zu Wachstopf, und tunken die Dochte immer wieder hinein, um sie dann wieder antrocknen zu lassen. Die Kerzen, die die Kinder wenn sie fertig sind voller Stolz verpacken, sind krumm und schief und auch nicht ebenmäßig dick, aber es sind mit Abstand die schönsten Kerzen, die ich kenne, denn sie sind mit so viel Hingabe gemacht.

Kerzenziehen

Mit dem Martinimarkt, dem Duft der Bienenwachskerzen, den ersten Lichkterketten in den Bäumen unserer Straße und dem ersten Frost kam auch die Frage wieder, wann denn endlich der Advent anfängt. Und noch viel wichtiger: ob Rudi dieses Jahr wieder kommt!

Rudi, das ist unser Weihnachtswichtel, der die Adventszeit bei uns verbringt. Bewegen kann er sich nur nachts, wenn alle schlafen. Dann wandert er durch Haus, macht Schabernack und denkt sich Aufgaben und kleine Rätsel aus. Am Morgen gilt es dann zu allererst Rudi zu finden, denn er hat auch das Adventsäckchen für den Tag oder gibt einen Hinweis darauf. Letztes Jahr war Rudi das erste Mal bei uns und hat nicht nur den Kindern viel Freude bereitet, sondern auch mir. Einfach durch die Vorfreude auf die strahlenden Gesichter, die Heimlichkeiten, den Zauber, an den nur Kinder glauben, und das Ausdenken der vielen kleinen Geschichten.

 

Ja, er wird dieses Jahr wieder kommen. Und so sitze ich nun hier, bei der wundervollen Musik von Josh Garrels Album „The Light Came Down“ (kennt Ihr das schon? — unbezahlte, unbeauftrage Werbung) und denke mir für jeden Tag des Advents Dinge aus, die diese Zeit bis Weihnachten bedeutsam machen. Das ist übrigens nicht so viel Arbeit, wie es sich annhört. Ganz im Gegenteil. Wenn ich mir vorstelle, vier Adventskalender mit 96 (!) kleinen (vielleicht völlig überflüssigen) Kleinigkeiten füllen zu müssen, bekomme ich ein klein wenig Schnappatmung. Mit dem Adventswichtel zusammen bekommen die Kinder mal eine gemeinsame Aktion geschenkt (Plätzchen backen, Kerzen rollen, Wunschzettel schreiben, Geld für einen guten Zweck sammeln und spenden, Lebkuchenhaus verzieren, Weihnachtsgrüße verschicken, Bratäpfel essen, Weihnachtslieder üben, Weihnachtsgeschenke basteln, Lagerfeuer machen, Tannenbaum schlagen und schmücken, Lucia-Walnusskerzen gießen, Barbara-Zweige schneiden), mal ein Ausflug (zum Weihnachtsmarkt, Schlittschuh laufen, in den Wildpark), mal eine Geschichten-, oder Filmabend, mal ein Stück Schokolade oder Marzipan.  Und wenn ich merke, dass es mir alles zu viel wird, dass ich zu viele Dinge in die Adventszeit rein packen möchte, dass es in Stress ausartet und der Zauber dadurch verloren geht, dann tausche ich einfach eine Aktion schnell gegen eine Zaubernuss (das sind goldene, ausgehöhlte Nüsse, die ein Rätsel enthalten) oder gegen ein Stück Lebkuchen aus – Rudi ist da zum Glück sehr flexibel ;-). Ich glaube, es ist wichtig, durch diese wunderbare Zeit, in der wir die Ankunft des Lichts erwarten, nicht zu hasten, sondern hin und wieder einfach nur innezuhalten und zu genießen. Den Duft von Tannenzweigen, das sanfte Licht der Kerzen, den Geschmack von Weihnachtsgebäck, der Klang der Musik und vor allem: die Familie, die Gemeinschaft.

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Liebe Grüße ♥

Leni

 

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Dinge, die nur im Winter schmecken

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Ich finde, es gibt so ein paar Dinge, die schmecken noch besser, wenn es draußen richtig kalt ist oder noch besser: wenn es schneit. Glühwein zum Beispiel. Oder Linseneintopf. Oder Zimtschnecken (besonders wenn sie noch warm sind). Und: Christstollen. Vor ein paar Jahren habe ich ein wunderbares Rezept für Mini-Christstollen gefunden, es ein wenig abgeändert (mehr Marzipan, weniger Orangeat, kein Rum) und seit dem steht es (neben den obligatorischen Plätzchen)  auf unser Winter-Weihnacht-To-Do-Liste ganz weit oben.

 

Zutaten:

  • 275 gr Mehl
  • 100 gr. gehackte Mandeln
  • 125 gr Butter für den Teig , 50 gr Butter zum Einpinseln
  • 30 gr. frische Hefe
  • 60 ml Milch
  • 80 gr. Korinthen (oder Rosinen)
  • 1 Bio-Orange
  • 50 gr. Zucker
  • 30 gr. Orangeat
  • 80 gr. Marzipan
  • 1 Vanilleschote
  • Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

So geht´s:

  1. Die Orange auspressen. Korinthen (oder Rosinen) in Orangensaft einweichen.
  2. Mandeln in der Pfanne kurz anrösten.
  3. Milch erwärmen, Schale der Orange fein abreiben, Vanillemark der Schote herauskratzen (die Schote kann man danach noch zum Aromatisieren von Zucker verwenden).
  4. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde reindrücken und mit Milch, kleingebröselter Hefe (noch besser: die Hefe in der warmen Milch auflösen), Zucker, Orangenschalen und Vanillemark auffüllen. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren und zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
  5. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen (weiche Butter, geröstete Mandeln, Orangeat, eingeweichte Rosinen, zerkleinertes (gezupftes) Marzipan) und zu einem Teig verkneten und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  6. Den Ofen auf ca. 190 Grad (Umluft) vorheizen. Den Teig in kleine Portionen abteilen und Kugeln oder Mini-Stollen daraus formen. Entweder direkt auf das Backblech setzen oder in Muffinförmchen legen und für 10-15 Minuten in den Backofen schieben.
  7. Den fertigen Stollen mit flüssiger Butter bepinseln und mit Puderzucker bestreuen. Fertig!

Die kleinen Stollen schmecken nach ein paar Tagen (und Wochen) sogar noch besser. Und machen sich auch neben Plätzchen als Geschenk ganz prima.

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Habt ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Leni

 

 

 

 


Hallo Dezember!

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Der Dezember ist sinnlich. Der Duft von Tannengrün und Plätzchen, der Glanz der Kugeln und Lichter, der Geschmack von heißer Schokolade und Bratäpfeln, die Wärme des Feuers und der Bienenwachskerzen während draußen Frost, Kälte und (vielleicht auch) Schnee vorherrschen, gemeinsames Lesen und Backen. Den Dezember umhüllt Magie, Staunen und Funkeln, Erwartungen und Vorfreude, aber auch Trubel und Geselligkeit. Und der Dezember ist besinnlich. Gleich drei Heilige bringen gute Gaben und jede Adventskerze, die angezündet wird, bringt uns mehr Licht. Der dunkle, karge November wird abgelöst durch die frohen Erwartungen die der Dezember mit sich bringt. Wir feiern schließlich an Weihnachten nichts geringeres als die Rückkehr des Lichtes und das (neue) Leben!

Wir freuen uns im Dezember auf:

* die 24 Tage des Advents, die dieses Jahr bei uns durch einen Wichtel begleitet werden
* den Barbara-Tag (die heilige Barbara steht für Hoffnung) am 04.12. An diesem Tag schneiden wir Zweige von Obstbäumen und Forsythie und stellen sie in warmes Wasser. Die Wärme weckt die (unsichtbare) Kraft des Lebens, die in den blattlosen Zweigen steckt. Vielleicht blühen sie pünktlich zum Weihnachtsfest!
* den Nikolaus-Tag! Stiefel und Strümpfe werden in der Nacht zum 6. 12. mit allerlei Leckereien gefüllt.
* den Lucia-Tag (die heilige Lucia bringt das Licht in der dunklen Zeit) am 13.12. Wir kleben oder gießen kleine Kerzen in Walnussschalen uns setzen sie ins Wasser (als Symbol für Lucia, deren Legende besagt, sie habe ein Schiff voller Lebensmittel zu einer Stadt voller hungernder Menschen gebracht.
* warme Strickpullis, Kerzenschein und Christstollen.
* den Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Weihnachtsmärkte findet man oft auf Burgen oder Schlössern und im Freilichtmuseum!
* das Wunschzettel schreiben (und malen).
* Bratapfel- Essen mit Freunden (das hat schon Tradition).
* Plätzchen backen und Weihnachtslieder singen.
* den Tannenbaum aussuchen (ein Bekannter von uns hat eine Tannenbaum-Plantage).
* das Schmücken des Hauses.
* Schnee!!
* die Vogelfütterung im Garten.
* das Adventsgärtlein im Kindergarten (so schön!).
* die Weihnachts- und Winterbücher, die endlich wieder in das Bücherregal dürfen.
* Geschenke basteln, Weihnachtskarten verschicken und lieben Menschen eine Freude machen.
* die längste Nacht im Jahr. Winter-Sonnenwende.
* Heiligabend und Weihnachten.
* die ruhige Zeit zwischen den Tagen.
* Silvester

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Ich wünsche Euch einen wunderbaren Dezember ♥!

 

Liebe Grüße

Leni

 

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Sonjas Monatsmotto
Caros Grünzeug
Freutag

Der Adventswichtel und andere Vorbereitungen

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Der Advent naht mit großen Schritten (schon wieder so plötzlich, oder nicht?) – am Freitag ist bereits der erste Dezembertag. Zeit um den Adventskalender zu befüllen (aber noch nicht aufzuhängen; 2jährige sind einfach viel zu neugierig). Dieses  Jahr gibt es wieder eine Mischung aus Süßem und „Aktions“-Gutscheinen (also zum Beispiel Eislaufen gehen, Plätzchen backen, einen Weihnachtsmarkt besuchen, etc.) und zwei neuen Büchern (die sind auch bald in der neuen Bücherliste rechts dabei). Und: dieses Jahr haben wir einen Adventswichtel zu Besuch. Inspiriert durch die amerikanische, naja, Tradition, dem „Elf on the shelf“ zieht dieses Jahr ein Wichtel am ersten Dezember in unser Haus. Dieser Wichtel (der oben auf dem Bild zusehen ist und eher eine Waldorf-Ausgabe des Original-Wichtel ist) führt aber keine Liste darüber, wer nett ist oder immer sein Zimmer aufräumt und berichtet das dann dem Christkind, sondern begleitet uns einfach den Advent hindurch mit kleinen Rätseln und Aufgaben (zum Beispiel für die Nachbarn Plätzchen backen, jemandem ein Kompliment machen, etwas spenden, usw.). Und weil Wichtel von Natur aus gerne Schabernack machen, taucht unser Wichtel jeden Morgen woanders auf und verknotet mal die Schnürsenkel oder versteckt ein Adventskalendersäckchen. Die Jungs freuen sich schon sehr auf seine Ankunft und dürfen ihm dann auch einen Namen geben.

 

Durch die windigen Tagen vor dem Wochenende kamen viele Tannenzweige (und Bäume) runter – ein Spaziergang im Wald brachte uns somit den ersten adventlichen Schmuck (und Duft) ins Haus.

 

Und drei Dinge, die unweigerlich für uns zur Winter und Weihnachtszeit gehören, haben an diesem Wochenende auch schon Einzug gehalten: Zimtschnecken (das Rezept gibt es hier), das Waldschattenspiel (meine Jungs lieben es) und bunte Fenstersterne.

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Der kleine Wichtel darf sich bis Freitag noch in meinem Kleiderschrank ausruhen, dann ist sie wieder da. Die schöne Adventszeit.

 

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

 

Liebe Grüße

Leni

 

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Montagsfreuden

Bienenwachsduftkerzen

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November ist Kerzenzeit. Morgens am Frühstückstisch brennt bei uns bereits die erste Kerze und nachmittags, wenn es draußen diesig ist und zu dämmern beginnt, zünden wir wieder die Kerzen an. Kerzen geben einfach das Gefühl von Geborgenheit, sie lassen alles gleich viel sanfter und heimeliger erscheinen (oder sind einfach eine Zutat für „hygge“, wie man jetzt sagt ;-)). Seit wir jedes Jahr unseren Imker besuchen, sind uns die Bienenwachskerzen am liebsten. In unserer „Weihnachtswichtelwerkstatt“ (so nenne ich unser Adventsbasteln gerne) rollen wir die Bienenwachsplatten von der Imkerei zu Kerzen und auf dem Adventsbasar der Waldorfschule können die Kinder selber Bienenwachskerzen ziehen. Wer einmal Bienenwachskerzen (oder Bienenwachs überhaupt) kauft, wird feststellen, dass sie (zum Teil sehr viel) teurer sind als Kerzen aus Paraffin (Erdöl) oder Stearin (tierischen oder pflanzlichen Fetten). Das liegt zum einen daran, dass es ein Naturprodukt ist, zum anderen natürlich auch daran, dass das Angebot an Bienenwachs begrenzt ist. Ein Grund mehr, Kerzenreste nicht wegzuschmeißen, sondern sie zusammeln, einzuschmelzen und neue Kerzen daraus zu gießen.

Bienenwachskerzen haben einen ganz eigenen, angenehmen Duft. Für die Advents- und Weihnachtszeit gebe ich aber gerne noch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls dazu. Das überdeckt den natürlichen Duft des Wachses nicht, sondern unterstützt ihn mit um eine leichte, fruchtige oder süßliche Nuance.

 

Was man für die Duftkerzen braucht:

  • Kerzenreste
  • Docht
  • zwei Töpfe für das Wasserbad
  • Gläser, z.B. Weckgläser oder Einmachgläser
  • Duftöl (z.B. Vanille oder Orange)
  • kleine Hölzchen (zum Beispiel Schaschlikspieße)

So geht´s:

Die Kerzenreste kommen (leicht zerkleinert) in das Wasserbad. Wenn der das Wachs anfängt zu schmelzen, kürzt man die Dochte auf die richtige Länge (bzw. ein wenig mehr) und klebt mit einem Spritzer flüssigem Bienenwachses das eine Ende des Dochtes in die Mitte des Glases (das funktioniert gut mit einem Hölzchen). Das andere Ende wickelt man um das Hölzchen, so bleibt der Docht straff und in der Mitte der Kerze. Ist das Bienenwachs flüssig, träufelt man das Duftöl hinein und gießt vorsichtig so viel Wachs in das Glas, das der Boden bedeckt ist und lässt es ein wenig abkühlen  (sonst löst sich der Docht wieder vom Boden des Glases ab). Danach füllt man das Glas bis zur gewünschten Menge. Ist das Wachs erkaltet, schneidet man den Docht auf die gewünschte Länge ab.

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Die Duftkerzen eignen sich übrigens auch prima als Geschenk. Einfach den Deckel aufsetzen (bei den Weckgläsern noch die Klammern dran klippen) – fertig!

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!

Liebe Grüße

Leni

 

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