Die tollste Kleidung für Naturkinder und Abenteurer plus Verlosung (enthält Werbung)

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Kleidung ist so viel mehr als ein Stück Stoff, der unsere Nacktheit verbirgt. Kleidung kann uns ein Gefühl von Geborgenheit geben, uns begleiten, bei unseren Abenteuern und gleichzeitig ein ökologisches und politisches Zeichen setzen. Dann nämlich, wenn wir nicht bei einem großen, gesichtslosen Konzern einkaufen und ihm dabei helfen, Natur und Menschen auszubeuten, sondern kleine Läden unterstützen, die ganz offen angeben, von wem, wo und unter welchen Umständen ihre Produkte hergestellt werden.

Und das ist auch der Grund, warum ich mich so darüber freue (fast so sehr wie meine Jungs bei dem Anblick einer geöffneten Eisdiele), wenn ich kleine, feine Kinderlabels entdecke, die hochwertige, aus ökologischen Naturstoffen hergestellte Kleidung anbieten, die uns einfach ein gutes Gefühl geben. Weil aber diese kleinen Labels oft nicht über ein großes Budget für Werbung und Marketing verfügen, sind sie oft gar nicht so präsent. Auf der Suche nach einer neuen Walkjacke für meinen Sohn, entdeckte ich das geheimtippverdächtige Kinderlabel „Ulalü“ – und über Instagram auch die zwei Frauen, die dahinter steht und die ich Euch gerne vorstellen möchte.

„Ulalü“, das ist Ulla Lüer, Mutter zweier Kinder, gelernte Bekleidungstechnikerin, mit langjähriger Erfahrung als Modedesignerin, die nicht nur die Kleidung für ihr Label selber entwirft, sondern auch jedes Stück selber näht, verpackt und versendet. Unterstützt wird Ulla im Bereich Marketing von Karolina Habermann und aushilfsweise von einer lieben Nachbarin in der Werkstatt.Aus hochwertigen und ökologischen Rohstoffen hergestellt, deren Betriebe nach Möglichkeit mit dem Siegel BEST oder GOTS oder dem BEST-Zertifikat zertifiziert sind (hier werden die höchsten Ansprüche an die textile Produktion und Umwelt/- wie auch Sozialstandards gestellt), entsteht Kleidung für Waldkinder, Abenteurer und Naturforscher.

Und als wäre das nicht schon genug: Ulla hat außerdem auch eine kleine Hühnerschar im Garten und ist mega sympathisch – aber lest selbst, denn ich habe sie um ein kleines Interview gebeten.

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Liebe Ulla, wie macht man das so, ein eigenes Kinderbekleidungslabel gründen?

Die Gründung meiner Firma geht natürlich auf meine persönliche Situation zurück. Ich bin ich gelernte Bekleidungstechnikerin und mag die Arbeit mit Stoffen und Schnitten, konnte aber nach der Elternzeit nicht mehr zurück ins Arbeitsleben, da es meinen Arbeitgeber nicht mehr gab. Aufgrund unserer sehr ländlichen Lebenssituation wäre eine neue Arbeitsstelle viele Kilometer weit weg gewesen. Zudem war damals die Betreuungssituation für Kinder noch sehr schlecht, so dass ich gezwungenermaßen eine sehr lange Babypause hatte, in der ich noch ein weiteres Kind bekam. Diese Jahre habe ich dann für Experimente und ein Offline- Leben mit meinen Kindern genutzt: Wir waren viel draußen im Wald und im Garten, haben Kekse gebacken, Lagerfeuer gemacht, Kräutersuppe gekocht und alle Nachbarschaftskinder mitversorgt. Ein erneuter Einschnitt in das Berufsleben meines Mannes hat uns gezeigt, dass wir langfristig gesehen unsere Geschicke besser auf zwei Säulen stellen. Eine kleine Erbschaft ermöglichte es mir dann 2010 die Stoffe und die Fertigung einer ersten kleinen Serie zu bezahlen. Sie half mir auch dabei die ersten Beulen im Geschäftsleben zu verdauen und verschaffte mir die nötige Zeit, um mich für die Selbstständigkeit fit zu machen.

Was ist das besondere an Kleidung von UlaLü?

Kleidung soll uns schützen und ist quasi eine Art Zuhause, das man mit sich herumträgt. Fast jeder Tag ist anders: Mal regnet es, mal schneit es, mal ist es sonnig und kalt und mal heiß und schwül oder wohlig sonnig warm. Jeder Tag setzt sich anders zusammen. Auch die täglich anstehenden Unternehmungen sind immer verschieden. Es macht also großen Sinn, sich mit den Kleidungsstücken im eigenen Kleiderschrank auseinanderzusetzen, denn schöne und funktionierende Kleidung ist so wertvoll.

Wenn man Kleidungsstücke entwirft und sich mit den bestmöglichen Materialien dafür auseinandersetzt, werden auf jeden Fall Lieblingsstücke herauskommen. Die Entscheidung für diese wertvolle Kleidung kann sich nicht am Preis orientieren (womit nicht Wirtschaftlichkeit gemeint ist), sondern am maximalen Nutzen, also daran wie viele Gelegenheiten sich wahrscheinlich ergeben, diese Kleidung zu tragen.

Gesunde Materialien, faire Produktionsweise und Rücksicht auf Ressourcen gehören für mich selbstverständlich einfach dazu. Das aber sollte auch für jeden erschwinglich sein.

Auf welches Produkt bist Du besonders stolz?

Besonders stolz sind wir auf unsere Produkte aus EtaProof in Verbindung mit Wollwalk oder Wollfleece. EtaProof ist das vielgerühmte Schweizer Baumwolltuch, von der Weberei Stotz entwickelt. Es ist ein hoch atmungsaktive Gewebe, gefertigt aus Baumwolle, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammt und auch von z.B. Polarforschern eingesetzt wird. Der Stoff ist so dicht gewebt, dass die Fasern bei Kontakt mit Feuchtigkeit aufquellen und Wassertropfen an der Oberfläche abperlen.

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Bleiben wir bei den Stoffen. Was viele Menschen ja leider nicht wissen, ist, dass sich bei Kleidung aus Polyester (also zum Beispiel den Kinderfleecejacken) bei jedem Waschgang Mikroplastik löst und mit ins Wasser gespült wird. Deshalb ist es so sinnvoll auf natürliche Materialien zu setzten. UlaLü bietet Wollwalk- und Wollfleecejacken für Kinder an – was ist der Unterschied?

Wolle ist generell schmutzabweisend und nimmt im Gegensatz zu anderen Fasern kaum Gerüche an. Durch ihre natürliche selbstreinigende Funktion werden Gerüche an die Luft abgegeben und nach kurzer Zeit an frischer Luft riecht sie wieder neutral und frisch. Bei Wollfleece handelt es sich um eine aufgeraute Wollfrottee-Maschenware, die besonders anschmiegsam und kuschelig weich ist (das kann mein Sohn übrigens bestätigen –  er liebt seine kuschelige Jacke). Maschenware zeichnet sich im Vergleich zum Gewebe durch eine höhere Dehnbarkeit, Elastizität und Anschmiegsamkeit aus. Walkstoffe werden auch aus einem Gestrick hergestellt. Aber der Ausgangsstoff wird dann mittels Walken und Schlagen unter Zuhilfenahme von Wärme, Wasser und Seifenlaufe gefilzt und erhält so eine dichtere und festere Oberfläche. Somit wird die natürliche Dehnungs- und Scheuerbeständigkeit der Wolle wesentlich erhöht.

Bei schöner und ökologischer Kleidung für Babys wird man schnell fündig. Aber sind die Kinder erst einmal im Entdeckeralter wird es schwierig. Welches Alter deckt UlaLü ab? Welche Größen hast Du im Sortiment?

Ulalü gibt es für Babys und Kleinkinder im Alter von 0-etwa 6 Jahren (Größe 56-128)

 Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Dir aus?

Das ist schwer zu sagen. Meine Arbeit wechselt zwischen Werkstatt, Atelier und Büro. Es gibt so vieles zu tun, von der Bildbearbeitung über die Fertigung bis hin zur Buchhaltung ist so ziemlich alles vertreten.

Und Du machst alles selbst? Was fordert Dich am meisten heraus?

Für mich ist die Organisation der Firma das was mich am meisten fordert. Kein Aufgabenbereich darf vernachlässigt werden. Darum freue ich mich darüber, dass Ulalü wächst und die einzelnen Aufgabenbereiche nach und nach Menschen finden, die diese mehr und mehr übernehmen können. Die Zusammenarbeit im Team mag ich sehr.

Nachhaltige, faire Kleidung ist ja auch oft eine Frage des Preises. Viele Eltern wünschen sich zwar ökologische Kinderkleidung, scheuen sich jedoch den Preis dafür zu zahlen. Was würdest Du ihnen sagen, um sie letztendlich zu überzeugen?

Für uns ist Slow Fashion unser Oberthema. Hochwertige Materialien aus fairen Quellen, mit optimalen Trageeigenschaften die lange hält und so designed ist, dass sie oft, gerne und lange getragen wird. Krempel- und Knöpfmöglichkeiten ermöglichen eine lange Tragezeit. Daraus ergibt sich von ganz alleine Kinderkleidung, deren Anschaffung sich auch dann lohnt, wenn der Preis etwas höher ist.

Vielen lieben Dank für das Interview, liebe Ulla. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit UlaLü!

Kleidung von UlaLü könnt Ihr übrigens direkt bei UlaLü oder auch über den Avocadostore und Greenpicks bestellen.

Das ist aber noch nicht alles. Jetzt kommts:

Weil ich dachte, dass Ihr bestimmt auch ein Lieblingsstück von Ulalü haben möchtet, habe ich Ulla noch schnell um ein Stück aus ihrer Wettersachen-Kollektion gebeten, dass Ihr hier und jetzt gewinnen könnt! Alles was Ihr tun müsst, um in den Lostopf zu hüpfen, ist bei www.ulalue.de vorbei schauen und uns in den Kommentaren bis zum 12.06.2019 sagen, welches Kleidungsstück Ihr aus der Wettersachen-Kollektion von Ullas Shop am liebsten hättet. Mimachen könnt Ihr außerdem auch auf Instagram und Facebook.

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Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Eine Auszahlung in bar ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitmachen könnt Ihr bis zum 12.06.2019 24.00 Uhr. Der/die Gewinner/in wird aus allen Teilnehmern ein paar Tage später ausgelost, auf den Netzwerken und hier an dieser Stelle benachrichtigt. Für den Versand im Gewinnfall werden Eure Daten benötigt und nach dem Gewinnspiel wieder gelöscht. Mehr dazu seht Ihr findet ihr auch in der Datenschutzerklärung. Dieser Post und die Verlosung entstanden mit Unterstützung vom Ulalü, die mir freundlicher Weise die tollen Wollfleecejacken zur Verfügung gestellt haben. Vielen lieben Dank dafür.

Viel Glück!

Liebe Grüße ♥

Leni

*********** Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat @annekaffesahne mit ihrem Kommentar auf Instagram. Auf Facebook und Instagram könnt Ihr ein Video von der Auslosung sehen. Es ist so schwer unter den vielen lieben Menschen hier und ihren Kommentaren nur einen/eine heraus losen zu müssen – ich danke Euch ganz herzlich für Eure Teilnahme und UlaLü für die Bereitstellung des Gewinns ♥ ***********************

 

 

 


Saatgutfestival + Verlosung

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Das Interesse am eigenen Anbau von Obst- und Gemüse, an der Landwirtschaft und an unseren Lebensmitteln im Allgemeinen wird beständig größer. Und damit auch die Erkenntnis, dass das, was wir im Supermarkt oder Marktstand an Gemüse kaufen können, nur ein verschwindend kleiner Teil der Vielfalt ist, die tatsächlich an Nutzpflanzen existiert. Denn ob rosa Kartoffeln, purpurne Bohnen, geringelte Beete, Erdbeeren mit Walderdbeerenaroma oder Urmöhren – in den Genuss all dieser Varietäten und Raritäten kommt man (in der Regel) nur, wenn man sie selber anbaut.

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Sobald man sich für ein eigenes Gartenprojekt entschieden hat, stellt sich die Frage nach dem Saatgut. Im Gartencenter wird man schnell fündig, mit etwas mehr Mühe auch bei Saatgutherstellern im Internet. Aber das ist so ein bißchen wie früher in den Musikgeschäften. Mainstream-Platten und CDs bekam man dort immer zu kaufen, aber die wirklichen Schätze, die wirklich tollen Platten, nach denen musste man schon mal länger suchen und man fand sie dann meistens auf dem Flohmarkt. Mit Saatgut verhält es sich ähnlich. Gemüseraritäten, die genau in deiner Region gut wachsen und von dem du selber wieder Saatgut gewinnen kannst, findest du (zum Tausch oder für kleines Geld) vor allem auf regionalen Saatgutbörsen, wie z.B. den Saatgutfestivals. Und oben drauf, viele Gärtner, Landwirte und Aktivisten, die mit großem Wissen und viel Leidenschaft über ihre Pflanzen und Kräuter, Autarkie, Naturschutz, die Sicherung von Biodiversität und Naturkreisläufen, (Saatgut-)Politik und den freien Zugang zu Saatgut referieren und diskutieren.

 

 

Letztes Wochenende besuchten wir das Saatgutfestival in Bonn. Die letzten Jahren pilgerten wie nach Düsseldorf, auf das dortigen Festival – Bonn liegt da für uns deutlich näher (und steht Düsseldorf fast in nichts nach). Ins Gespräch kam ich mit vielen Personen. Über Freilandtomaten, „freie“ Tomaten“ (mit der unglaublich engagierten  Dorothea Wamper vom VEN),  Kartoffel- und Knoblauchraritäten, Heilkräutern aus aller Welt und Schafen (ob drei bis vier Schafe in unserem Garten noch Platz hätten?). Mit nach Hause habe ich einige Samentütchen (nach Tomaten und Radieschen sind Bohnen meine heimlichen Lieblinge), Kartoffeln, Kräuter und die Erkenntnis genommen, dass hier etwas im Umbruch ist, dass hier eine (kleine) Revolution im Gange ist, die immer mehr Anhänger findet und die von Jedermann unterstützt werden kann!

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Passend dazu verlose ich heute für Euch eins meiner Lieblingsgartenbücher, das „Große Buch der Selbstversorgung“ von Dick & James Strawbridge. Das Werk ist sehr umfassend, von Energiegewinnung über Nutztierhaltung, von der Herstellung von Naturkosmetik und Putzmitteln bis zum Bier brauen. Aber selbst wenn man gar nicht so weit autark leben kann oder möchte, dieses Buch ist auch ein hervorragender Ratgeber für den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern und der Verarbeitung und Konservierung dieser.

Ihr könnt ein Exemplar des Buches gewinnen! Dafür müsst Ihr nur hier, unter diesem Post, einen Kommentar (und eventuell eine E-Mail-Adresse, damit ich Euch im Falle des Gewinns auch kontaktieren kann) bis zum 4. 3. 2018 hinterlassen. Das Los entscheidet. Für das Teilen des Beitrages auf Instagram oder Facebook gibt es ein zusätzliches Los, genauso wie für das Folgen von „Familienjahr“ über Instagram, Facebook oder direkt über E-Mail/Wordpress, so dass ihr letztendlich mit 3 Losen in den Glückstopf springen könnt.

Ich wünsche Euch viel Glück!!

Liebe Grüße

Leni ♥

P.S.: Weitere Termine für Saatgutfestivals und -börsen findet Ihr hier.

 

 

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Die Verlosung ist beendet! Gewonnen hat Sophia – Herzlichen Glückwunsch!

Vielen lieben Dank für die Teilnahme ♥

 

 

 


Im Botanischen Garten (+ Gewinner der Gartenbuch- und Saatgutverlosung)

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Wenn der Winter wieder lauwarm und nass daherkommt, machen wir einen Abstecher in tropische Gefilden, zu Palmen und Farnen, Orchideen und Kakteen. Die sind nämlich gar nicht so weit weg – jedenfalls dann, wenn man dem botanischen Garten einen Besuch abstattet.

Nirgendwo sonst kann man so viel Pflanzenvielfalt auf einem Fleck sehen (übrigens: nur ein Prozent der Pflanzenvielfalt unserer Erde wächst in Deutschland, 90 Prozent dagegen in den Tropen), erfährt so viel über das Ökosystem und lernt die Pflanzenwelt als unermessbaren Schatz für die menschliche Existenz kennen (für meine Kinder und mich steht da der Kakaobaum sicherlich ganz weit oben ;-)).

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Während die feuchte, warme Luft, die in den Gewächshäusern vorherrscht, der süßliche Duft einiger Blütenpflanzen und die imposanten Blattformationen die Sinne anregen, ist das Interesse meiner Jungs an einer Pflanzengattung besonders groß. Karnivoren, oder auch „fleischfressende Pflanzen“. Etwas enttäuschend sehen sie dann doch aus, die Karnivoren, finden meine Kinder. Sie sind weder riesig, noch haben sie eine Zunge oder spitze Zähne. Umso erstaunlicher, dass sie Einzeller und Insekten bis hin zu Fröschen und kleinen Säugetieren fangen und verdauen können.

Aber nicht nur diese Pflanzen besitzen aussergewöhnliche Eigenschaften, auch der Titanwurz und die Victoria-Seerose, die beide hier im botanischen Garten in Bonn zu bestaunen sind, besitzen solche. Leider konnten sie uns diese heute nicht zeigen (sie sind beide nicht in der Blütezeit) – aber wir sind bald wieder da. Denn sobald es Frühling ist, lohnt es sich auch das Außengelände mit seinen vielen Frühlingsblühern zu besuchen.

Falls ihr auch mal Lust habt für ein paar Stunden in ein anderes (Pflanzen-) Reich abzutauchen (der Eintritt ist übrigens oft kostenlos), hier findet Ihr eine Übersicht über alle botanischen Gärten in Deutschland.

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Und dann durfte ich dieses Wochenende auch noch einen Gewinner für die Gartenbuch- und Saatgutverlosung bestimmen. Ich habe so sehr über die vielen Kommentare hier auf dem Blog, bei Instagram und bei Facebook gefreut und es ist mir wahnsinnig schwer gefallen nur einen Gewinner auszulosen (ich hätte es jedem vom Euch wirklich so gegönnt).

Hier nun aber zu dem Gewinner (der durch den Zufallsgenerator gezogen worden ist). Herzlichen Glückwunsch liebe Nicole/paulemari! Ich habe Dir eine Nachricht geschickt.

Und für alle die jetzt enttäuscht seufzen: im Februar verlose ich ein weiteres tolles Gartenbuch!! Ich hoffe, Ihr seid dann wieder mit dabei!

 

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

Leni

 

 

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Karminrot
Gartenglück
Wochenende in Bildern

 


Januar im Garten plus Verlosung

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Die Schneeglöckchen recken schon ihre Stängel aus der Erde und der Duftschneeball verströmt gerade schon den ersten Duft vom Frühling. Kein Wunder also, dass ich (gedanklich) schon mitten in der neuen Gartensaison bin und gerade mit Vorliebe Gartenbücher wälze. Vor einer Woche lag bei uns dann der erste Saatgutkatalog im Briefkasten und erinnerte mich daran, dass es Zeit wird mein Saatgut zu sortieren, alles was im Sommer und Herbst bis jetzt lose und unbeschriftet in Tütchen und Gläsern (und Hosentaschen, ähem) steckt zu beschriften und neu zu ordnen.

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Wovon habe ich ausreichend dieses Jahr (Tomaten!) und was muss ich nachbestellen? Was will ich dieses Jahr wohin pflanzen? Seit ein paar Jahren führe ich ein Garten(tage)buch, in dem ich Aussaattermine, Anbaupläne, Sorten und Erträge, Schädlinge, Düngergaben und eine Klimatabelle eintrage – ich kann das jedem Gärtner nur empfehlen; es erleichtert die Planung ungemein.

Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle ein kleines Samenpaket verlost  – und es hat mir eine große Freude bereitet! Es war nicht nur schön, all die lieben und interessanten Kommentare dazu zu lesen, ich habe von den Gewinnern des Saatgutes ein paar Monate später auch Bilder von den angebauten Radieschen, Tomaten und der Kapuzinerkresse zugeschickt bekommen (und mich so gefreut)!

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Viele, die letztes Jahr mitgemacht hatten, schrieben, dass sie sozusagen „Gartenanfänger“ seien, gerade einen Garten oder eine Parzelle im Schrebergarten erworben/gepachtet hätten. Deshalb habe ich mir für dieses Jahr überlegt, nicht nur Samen, sondern auch noch ein Gartenbuch dazu zuverlosen! In dem Gartenbuch findet alles wissenswerte zum Thema Gartengestaltung, Pflanzenprofile, Bodenpflege und (was ich richtig klasse finde) einen Arbeitskalender für jeden Monat.

 

Ihr könnt das Gartenbuch „Gartenjahr“ vom GU Verlag gewinnen plus ein Saatgutpaket, bestehend aus folgenden Samen von:

1. bunten Radieschen (rote, gelbe, violette, weiße und weiß-rote)
2. Kapuzinerkresse in unterschiedlichen Variationen
3. unserer Lieblings-Tomatensorte (leider namenlos, aber es ist eine kompakt wachsende Sorte mit kleinen, süßen Früchten),
die alle mit viel Liebe in unserem (ökologisch) bewirtschaften Garten gewachsen sind ♥!

Radieschen, Kapuzinerkresse und Tomaten gedeihen im Garten (die Tomaten auch ohne Regenschutz) oder auf dem Balkon und sind so pflegeleicht, das sie ganz hervorragend von und mit Kindern gepflanzt und gepflegt werden können.

Wenn Ihr mitmachen möchtet, hinterlasst doch einfach hier auf dem Blog, auf Facebook oder Instagram bis zum 26.02.2018 einen Kommentar und (falls Ihr anonym schreibt) eine Emailadresse, damit ich Euch im Falle des Gewinns auch benachrichtigen kann.

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Übrigens habe ich mir auch gerade die Termine für die Saatgutbörsen und -festivals dieses Jahr in meinen Terminplaner eingetragen (viele Termine findet man z.B. unter http://www.nutzpflanzenvielfalt.de) und bin erfreut darüber, dass jedes Jahr mehr Veranstaltungen dieser Art dazu kommen. Das zeigt doch, dass das Interesse am Garten, am eigenen Gemüse- und Obstanbau und an (Heil-)Kräutern weiterhin steigt. Wie wunderbar!

 

Liebe Grüße ♥

Leni

 

 


Schneeglöckchen am Veilchendienstag

Heute am Veilchendienstag gibt es hier schon wieder Schneeglöckchen. Und das hat einen guten Grund:

Es gibt einen Gewinner (oder besser eine Gewinnerin) des Naturkinder-Buches „Feiern mit den Naturkindern“, und das ist (dem Random Number Generator sei Dank) der elfte Kommentar!

Eine zauberhafte Idee, die Schneeglöckchen aus Filz sind wunderhübsch. Der phänologische Kalender macht Sinn, weil die Natur und damit die Jahreszeiten sich so unterschiedlich darstellen. In manchen Gegenden blühen ja schon überall Schneeglöckchen, bei uns habe ich noch keines gesehen. Das typischste Beispiel ist für mich das Rosenschneiden wenn die Forsythien blühen, das kann – je nach Gegend – bis 4 Wochen unterschiedlich sein.
Mir gefallen so kleine feine Feste, gerne spontan. Geburtstag ist so gar nicht meins :-). Lieber Sonnenwende, Erntefest, St. Martin u.ä.
Liebe Grüße und schönes Wochenende

Herzlichen Glückwunsch liebe Gretel!

Schick mir doch bitte Deine Adresse 🙂

Vielen lieben Dank an alle, die mitgemacht haben! Danke für die lieben Kommentare! 

Liebe Grüße
Leni


Das Schneeglöckchen-Fest (und eine Verlosung)

An der ein oder anderen Stelle habe ich ihn bereits erwähnt, den phänologischen Kalender. Er unterteilt unser Jahr in 10 Jahreszeiten und richtet sich dabei nicht nach festen (astronomischen oder kalendarischen) Daten, sondern nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen in der Natur. Die erste Jahreszeit nach diesem Kalender ist der Vorfrühling und beginnt, wenn die Schneeglöckchen blühen.
Vor-Frühling. Genauso fühlt es sich auch an. Kalt, winterlich, aber so verheißungsvoll und voller Sehnsucht nach der Sonne. Und gerade gestern (wir hatten 15 Grad und Sonnenschein) war der Frühling schon zum Greifen nah.

Der Wechsel der Jahreszeiten, der Kreislauf der Natur ist gerade für und mit Kindern ein besonderes Erlebnis. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Feste und ihre ganz eigene Stimmung.

Und so feiern wir im Vorfrühling ein Schneeglöckchenfest.

Meine Kinder lieben Feste. Und suchen förmlich nach Anlässen. Dabei muss es keine „große“ Feier sein, alles was es braucht sind leckeres Essen, Musik (Lieder), eine Geschichte oder ein Spiel, ein wenig Dekoration und natürlich Gäste.

Zu unserem kleinen Vorfrühlingsfest laden wir uns gerne Kindergartenfreunde ein. Zuerst lesen wir die Wurzelkinder zusammen. Mit gefilzten Schneeglöckchen, die in der Blüte eine kleine Glocken beherbergen, wecken wir dann die Blumenkinder. Dafür gehen wir raus zu den Schneeglöckchen, die im Garten und der Umgebung blühen. Mit einem Frühlingslied („Nicht lange mehr ist Winter“) und Glöckchengebimmel versuchen wir die ersten Frühlingsblüher hervor zu locken. Meine zwei großen Kindern gucken den Kleinen dabei lachend zu, dann geht es hinein zum Essen. Apfelkuchen und Berliner haben sie sich gewünscht.
Die Schneeglöckchen-Filz-Anhänger dürfen die Kinder behalten. Schließlich müssen die Blumen noch einige Male wachgeklingelt werden bis sie endlich blühen 🙂

Das Schneeglöckchenfest feiern wir übrigens manchmal auch zweimal hintereinander. Und wenn es nach den Kindern geht, würden wir ihren Geburtstag mindestens dreimal im Jahr feiern. Sollten wir nicht eigentlich jeden Tag irgendwie feiern? Nein, dass ist vielleicht übertrieben, aber gute Gründe für eine kleine Feier gibt es immer. Die Kirsch- oder Apfelblüte, die ersten Radieschen, die Tag-und Nachtgleichen, die Rückkehr der Vögel, den Tanz in den Mai, das erste Picknick, die Erdbeer-Ernte, klare Sommernächte, Mittsommer, das Apfel pflücken, Pilz-Suche, den leckersten Kürbis, den stürmigsten Tag oder Erntedank. Solche kleinen Feiern drücken auch immer die Verbundenheit mit der Natur aus, die Freude über und am Leben und der Gemeinschaft.

Inspiriert hat mich das Buch „Feiern mit den Naturkindern“ von Carolin Hosmann (genauso wie mich auch ihre wöchentliche Grünzeug-Sammlung  immer wieder begeistert), das neben Gestaltungsideen für Einladungen, Dekoration und Gastgeschenken, auch Rezepte und spannende Aktionen beinhaltet. Carolin schafft es in ihrem Buch eine ganz unkompliziert, lebendig und gleichzeitig feierliche Atmosphäre aufkommen zulassen, immer in der Natur und im Jahreslauf. 

Umso mehr freue ich mich, dass ihr die Möglichkeit habt, ein Exemplar dieses Buches gewinnen zu können (ein Dankeschön an den Haupt-Verlag)!

Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlasst einfach einen Kommentar (vielleicht verratet ihr mir noch was euer Lieblingsfest ist?) bis zum 23.02.2017!

Liebe Grüße
Leni 

 


Das Saatgut geht auf die Reise

Zuerst einmal  möchte ich herzlich bei allen bedanken, die mitgemacht haben. Danke für die lieben Kommentare. Es fällt mir schwer, nur drei Gewinner heute zu benennen – ich habe hier von so vielen tollen Projekten gelesen. Nun denn. Mein großer Sohn hat seperat aus den Blogkommentaren, den Kommentaren auf Instagram und denen auf Facebook folgende Namen gezogen:

Hier auf dem Blog: Janka Schubert

Bei Instagram: _lebe_liebe_lache

Bei Facebook:  Petra Pohlmann-Wendt

Herzlichen Glückwunsch!!!!

Schickt mir bitte über familienjahr@gmail.com Eure Adresse – dann kann ich die Samen so schnell wie möglich versenden 🙂

Letztes Wochenende hat bei uns die Aussaat von Tomaten begonnen. Bald kommt die dicken Bohnen und der Salat dazu.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße
Leni


Hallo Februar!

Ach, eigentlich mag ich den Februar nicht. Der Schnee ist bei uns weg, geblieben sind Matsch, Nässe und grauer Himmel. Und selbst wenn es wieder schneit – eigentlich möchte ich jetzt Frühling haben. Doch der Februar zieht den Winter noch einmal in die Länge. Überall sieht man Schnupfnasen, der Körper sehnt sich nach Wärme und Sonnenstrahlen.
Aber dann, wenn die Sonne wieder herauskommt und die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfe aus der Erde strecken, dann bekommt man einen Vorgeschmack auf den Frühling.

Und es gibt noch ein paar Dinge, die den Februar glänzen lassen.

Wir freuen uns im Februar auf:  

* die erste Aussaat. Jetzt dürfen bereits Tomaten-, Paprika- und Chilli-Samen in die Erde und bekommen einen Platz auf der Fensterbank.

* Lichtmess am 02. Februar. Oder wie wir ihn nennen: den Pfannekuchen-Tag!

* dicke Bohnen. Die dürfen schon (je nach Witterung) Mitte Februar in das Beet. Und für uns heißt das: endlich wieder Erde an den Händen 🙂

* Karneval. Hier im Rheinland auch die 5. Jahreszeit. Dieses Jahr mit einem Römer, einem Wikinger, einem Huhn und einer Hummel.

* den Valentinstag ♥

* die Gewinner der Saatgut-Verlosung! Am Wochenende wird ausgelost!

* auf  Caroline Hosmanns „Feiern mit den Naturkindern“. Ich darf ein Exemplar verlosen!

Habt einen schönen Februar!

Liebe Grüße
Leni


Saatgut gewinnen

Im Januar beginnt bei uns das neue Gartenjahr. Während die Beete im Garten unter Schnee liegen und der Boden gefroren ist, sortieren wir die Schätze des Spätsommers: die Samen. Jedes Jahr lasssen wir ein oder zwei Exemplare jeder Gemüsepflanze blühen und sich versamen (dazu ist das Buch „Pflanzensamen“ von Josie Jeffrey sehr hilffreich). So ernten wir unsere eigenen Samen für das kommende Gartenjahr und machen mit den Blüten (sehr beeindruckend blüht zum Beispiel der Brokkoli) auch den Bienen und anderen Insekten eine Freude.

In meinem Gartenbuch plane ich bereits im Januar die Beete für das Frühjahr, den Sommer, Herbst und Winter. Ich beachte dabei die Fruchtfolge, Vor- und Nachkultur und natürlich die „Nachbarschaftsvorlieben“ der verschiedenen Gemüsepflanzen. Die Hochbeete wiederum, die jedes Jahr neu geschichtet werden, werden fast immer gleich bepflanzt. Nach einigen Jahren weiß man, welche Pflanze sich an welchen Ort und in welcher Gesellschaft sich wohlfühlt. Das Gartenbuch erinnert mich außerdem daran, welche Sorten besonders schmackhaft waren (gerade bei den Tomaten kann man leicht den Überblick verlieren), welche ein Misserfolg waren (ich lasse die Finger von Artischocken), was ich wann und wie gedüngt habe. Im letzten Jahr haben die Kinder noch eine Niederschlagstabelle in das Gartenbuch eingefügt. Mit Hilfe einer selbstgebastelten Regenauffangstation (einem Messbecher) und einem Thermometer, haben wir die Wetterdaten von April bis September gesammelt. Erst wenn man sein Obst und Gemüse selber anbaut, merkt man wichtig die Wetterbeobachtung und wie groß der Einfluss des Wetters auf den Ernteerfolg ist (auch wenn man als Konsument, der im Laden seine Lebensmittel kauft, davon wenig spürt).
Jetzt im Januar prüfe ich meine Saatgut-Bestände. Auch wenn wir einiges an Saatgut selber ziehen und ernten – vieles (wie zum Beispiel Möhren, die sich erst im zweiten Jahr versamen) kaufen und tauschen wir.

Gute Bezugsquellen sind Dreschflegel, Bingenheimersaatgut (auch in gut sortierten Biomärkten erhältlich), Ven, Vern und Reinsaat (für den österreichischen Raum), die sich für den Erhalt der Vielfalt von Pflanzen einsetzen. Abstand nehmen würde ich von Saatgut aus dem Baumarkt. Das dort verkaufte Saatgut stammt in der Regel von Unternehmen, die zugleich auch Pflanzenschutzmittel produzieren (z.B. Monsanto) und ist nicht sortenfest (das bedeutet, dass die Pflanzen nicht nachbaufähig sind).
Ein guter Ort um mehr über den Anbau von Obst, Gemüse, Blumen, die Saatgutgewinnung und  ökologisches Gärtnern zu erfahren sind Saatgutbörsen. Mittlerweile gibt es in vielen Städten solche Börsen, an denen man Saatgut tauschen oder kaufen kann. Termine findet man zum Beispiel unter www.nutzpflanzenvielfalt.de. Oder man besucht das Saagutfestival in Düsseldorf am 11. März (wir waren vor zwei Jahren dort – sehr empfehlenswert). Natürlich kann man Saatgut auch online tauschen. Mittlerweile gibt es nicht nur Facebook-Gruppen, sondern auch ganze Plattformen. Ich persönlich möchte allerdings den Menschen sehen, mit dem ich das Saatgut tausche (da bin ich altmodisch ;-)).

Am Anfang steht das Samenkorn. Zu sehen, wie aus einem einzigen, winzigen Samenkorn, das vom Herbst bis zum Frühjahr im Samentütchen ruhte (oder auch länger), eine stattliche Pflanze wird, ist immer sensationell. Nicht nur für Kinder.
Die Jungs und ich haben überlegt, welche Pflanzen am besten für Fensterbank, Balkon und/oder Garten geeignet sind, lecker und gut aussehen und trotzdem (so ein wenig) extravagant daherkommen.
Und die Samen dieser Pflanzen möchten wir mit euch teilen!

Wir verlosen drei Saatgut-Päckchen mit Samen von:

1. bunten Radieschen (rote, gelbe, violette, weiße und weiß-rote)
2. Kapuzinerkresse in unterschiedlichen Variationen
3. unserer Lieblings-Tomatensorte (eine kompakt wachsende Sorte mit kleinen, süßen Früchten),
die alle mit viel Liebe in unserem  (ökologisch) bewirtschaften Garten  gewachsen sind ♥

Wenn Ihr mitmachen möchtet, hinterlasst doch einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag, bei Facebook oder Instagram. Teilnahmeschluss ist der 01.02.2017.

Liebe Grüße
Leni

P.S: Es gibt so viele gute Gründe sein eigenes Essen anzubauen. Im Dokumentarfilm „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ (mein Weihnachtsgeschenk) überlegen die Aktivisten wie der Kollaps der Erde aufzuhalten ist. Ein Teil der Lösung (die aus vielen kleinen Puzzlestücken besteht) ist die (teilweise) Selbstversorgung der Menschen mit Nahrung (auch und gerade in der Stadt).
Lasst uns einfach anfangen :-)!

 
P.P.S: Grüne Ideen findet man jede Woche auch bei den Naturkindern!


Das Sonnentor- Präsent geht auf die Reise! Und schon wieder ein Geburtstag!

Bei uns war letzte Woche wieder Geburtstag angesagt. Mein Mittlerer wurde 4 und wünschte sich einen Bauernhof-Geburtstag.
Mit dem Wetter hatten wir (wie jedes Jahr bisher) Glück, und so konnten wir den „Bauernhof“ samt Traktorrennen nach draußen verlegen.
Das vierte Lebensjahr war mit dem Geburtstagskind nicht immer leicht. Während die ersten drei Jahr so mühelos abliefen, holte er im vierten Jahr alles an Trotz- und Motzphasen nach, was er vorher ausgelassen hatte. Mit einer langen Eingewöhnungsphase ging er mit knapp drei Jahren in den Kindergarten. Ein schüchterner, lieber und fröhlicher kleiner Kerl. Innerhalb eines  Kindergartenjahres hatte er seinen Platz als „Rowdie“ und die passenden Freunde dazu gefunden (und das bei nur 4 Stunden Kindergarten am Tag…).
Nach einer Zeit der Analyse, ob es nun an seiner  Stellung als Sandwich-Kind (vielleicht muss er seine Rolle finden, und einen „sanften“ Sohn haben wir schon) liegt oder an seiner Lieblingslektüre (die Nibelungen, Troja, Odysseus) oder an den Genen (vielleicht gibt es ein Rüpel-Gen?), bin ich nun einfach gelassen und erwarte das fünfte Lebensjahr, wie es sich auch entwickeln mag. Denn nichtsdestotrotz ist dieser kleine, vierjährige Kerl so liebenswert und perfekt, so neugierig und klug, so pfiffig und charmant und einfach wunderbar.

So, jetzt will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen:

Oder doch. Denn ich möchte mich erst einmal für all die lieben Glückwünsche bedanken. Ihr seid einfach klasse. Und am liebsten würde ich das Sonnentor-Präsent an alle verschicken, ehrlich. Und zum Glück mußte ich niemanden auswählen. Das hat das Los gemacht.
Die Gewinnerin ist:

Sigrid!!!!
Ganz herzlichen Glückwunsch!!
Euch allen wünsche ich eine schöne Herbstwoche, ob in den Ferien oder im Alltag!