Staunen. Erforschen. Lernen. Schmetterlinge und Marienkäfer aufziehen.

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Ich glaube, in einem anderen Leben wäre ich Biologielehrerin geworden. Hätte es niemals die Anwaltsserie „Ally McBeal“ gegeben und wäre da nicht mein Hang zur Rechthaberei – ja, ich glaube, dann würde ich mich heute vielleicht nicht mit Rechtsnormen auskennen, sondern vor Kindern in einer Klasse stehen und etwas über die Photosynthese erzählen. Oder so. Was ich eigentlich damit sagen will, ist, dass es mir Spaß macht meinen Kindern Kreisläufe in der Natur näher zu bringen. Ich staune immer noch genauso wie sie über die Schönheit und die Wunder in der Natur. Ich bin immer noch neugierig. Ich lerne immer dazu. Und ich erfreue mich an der Existenz jedes Lebewesens (vielleicht Steckmücken ausgenommen).

Jedes Jahr, versuchen meine Kinder und ich, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt, den Lebens-, und Entwicklungszyklus verschiedener Tiere mitzuerleben. Zum Beispiel wenn die Kaulquappen im Seitenarm des Baches sich in Frösche verwandeln oder die Amseln direkt unter dem Balkon nisten und uns so einen Einblick in ihr Nest gewähren.

Das ist natürlich vergleichsweise einfach, wenn man einen eigenen Garten hat und das Naturschutzgebiet hinter dem Haus liegt. Es gibt aber auch zwei Tierarten, die bei Kindern einen dicken Stein im Brett haben und die man recht einfach und ohne Garten oder spezielle Vorkenntnisse bei ihrer Entwicklung beobachten kann!

Schmetterlinge.

Wenn man wissen will, wie die „Raupe Nimmersatt“ zu ihrem Namen kam, dann kann man entweder auf Raupensuche gehen oder sich Raupen im Internet bestellen. Jeder Schmetterlingsart hat besondere Nahrungsvorlieben, so findet man beispielsweise den Kohlweißling (allein schon dem Namen nach) auf den Pflanzen der Kohlfamilie (bei uns immer gerne auf dem Weißkohl und dem Brokkoli). Die Brennessel als Futterpflanze bevorzugen gleich mehrere Arten, unter anderem der kleine Fuchs, das Tagpfauenauge und das Landkärtchen. Begibt man sich bei diesen Pflanzen auf die Suche, wird man oft fündig. Dann braucht man neben den Raupen eigentlich nur ein oder besser mehrere Gläser (z.B. Einmachgläser) mit Luftlöchern im Deckel und Raupenfutter (das ist die Pflanze auf der die Raupe gesessen und gefressen hat).  Sobald die Blätter abgenagt sind, wird frisches Futter eingestellt. Das ist so etwa jeden zweiten Tag notwendig. Am besten hält man sich ein zweites Glas, wie oben bereits beschrieben, bereit und tauscht dieses mit dem jeweils vorher verwendeten. So kann man den Futterwechsel völlig problemlos außerhalb des Zuchtbehälters vorbereiten und das zuvor benutzte Glas gut reinigen (fast genau so viel wie die Raupe vorne frisst, kommt hinten auch wieder heraus).  Je nachdem wie groß die Raupen beim Einsammeln oder beim Kauf waren, werden diese sich schon nach wenigen Tagen verpuppen oder bis zu 2-3 Wochen enorm viel fressen und wachsen. Für die Verpuppung brauchen die Raupen ein Ästchen im Glas. Wenn sich alle Raupen zur Verpuppung zurückgezogen haben, sind Futterbeschaffung und Futtertausch erledigt und die Puppen ziehen in ein größeres Behältnis um. Bestellt man im Internet ein Schmetterlingsanzuchtsset, befindet sich dort so eine mit Netz bespannte Rolle, die ein wenig an die Ikea-Spielzeugaufbewahrung „Fängst“ erinnert. Wir hatten die Puppen immer in einer Anzuchtshaube für Gemüse untergebracht (und alle Luftlöcher geöffnet). Die Verwandlung von Puppe in Schmetterling dauert etwa 8-12 Tage, je nach Art. Man muss also den Zuchtbehälter stets im Auge behalten (was die Kinder aber sowieso machen), denn, wie gesagt, schon nach gut einer Woche können die ersten Schmetterlinge schlüpfen. Sobald sich ein Schmetterling aus der Puppe zwängt, ist erst einmal Ruhe angesagt. Die Falter sind in diesem Stadium am empfindlichsten gegen Störungen, die Flügel noch nicht fähig zum Fliegen. Nach ein paar Stunden kann man die Schmetterlinge, so fern das Wetter dafür geeignet ist, in die Freiheit entlassen (bei uns immer mit den Worten „habt ein tolles Leben“ :-)).

Eine Schmetterlingsanzuchtsset mit Anleitung und fünf Raupen kann man unter anderen hier bestellen.

Marienkäfer.

Den Liebling unter den Käfern (vielleicht vom im Rheinland äußerst raren Maikäfer mal abgesehen) kann man auch ohne Probleme aufziehen. Entweder man hat von Läusen befallen Pflanzen an denen früher oder später Marienkäfer auftauchen und sich vermehren oder aber man bestellt die Larven über das Internet. Denn Marienkäfer sind nicht nur als Glücksbringer bekannt, sondern auch als Nützling im Garten und werden speziell für den privaten und gewerblichen Pflanzenanbau gezüchtet (Marienkäfer fressen wohl bis zu 50 (!) Blattläuse am Tag). Spannend zu sehen ist für die Kinder, dass die Larven sich auf ihrem Weg zum fertigen Käfer drei- bis viermal häuten und ihr Erscheinungsbild wechseln bis sie sich verpuppen. In unserem Garten hatten wir die letzten Jahre fast ausschließlich den asiatischen Marienkäfer; lässt man sich Larven schicken, bekommt man (in der Regel) die des einheimischen 2-Punkt-Marienkäfers geliefert, die sich dann sofort an die Arbeit machen und direkt zu den Blattläusen gesetzt werden. Möchte man aber die Larven im Haus aufziehen, empfiehlt sich ein Marienkäfer-Aufzuchtsset. Ein besonders kindgerechtes habe ich zum Beispiel hier gesehen.

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Für meine Kinder war es immer sehr spannend (und für mich ebenfalls) die Tiere hautnah zu beobachten und sie haben sehr schnell die Verantwortung für die kleinen Wesen übernommen. Der Abschied, die Entlassung in die Freiheit fiel ihnen nicht immer leicht, aber ich war ehrlich gesagt immer froh, die „Haustiere“ nur auf Zeit zu haben.

Welche Tiere habt Ihr schon einmal von der Kinderstube an begleitet? Und habt Ihr schon einmal Erfahrung mit den Aufzuchtssets gemacht?

Liebe Grüße ♥

Leni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


5 Dinge

Radieschen

5 Dinge, die mich gerade glücklich machen:

1.Die ersten Radieschen aus unserem Garten in diesem Jahr. Am schnellsten (und unglaublich platzsparend, da sie sich weniger in die Breite und mehr in die Höhe streckt) wächst tatsächlich die Sorte „French Breakfast“. Und sie schmeckt schön mild (gerade für Kinder).

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2. Geburtstage. Der Duft von Flieder aus dem Garten vermischt mit einer feinen Note Geburtstagskuchen- und Bienenwachskerzengeruch. So riechen bei uns die Geburtstage Ende April und Anfang Mai. Und immerhin dürfen wir gleich drei davon feiern! Wie liebe ich die strahlenden Augen der Geburtstagskinder am Morgen.

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2. Bienen. Unser Wildbienenhotel im Garten ist fast ausgebucht und auch die Honigbienen bestäuben hier fleissig unsere Obstbäume. Wie willkommen war da die Nachricht vom Wochenende, dass die EU drei bienenschädigende Neonicotinoide entgültig verboten hat. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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4. Kleine Bäume. Jedes Jahr im zeitigen Frühjahr stecken wir Apfel- und Zitronenkerne, Nüsse, Eicheln und Kastanien (also alle Schätze aus dem vergangenen Herbst) in die Erde und schauen mal was sich tut. Mal klappt es, mal nicht. Dieses Jahr haben wir nicht nur einen kleinen Apfelbaum (oben auf dem Bild) und eine Mini-Walnuss, sondern auch noch einen Pfirsichbäumchen, das (völlig wider erwartend) aus einem getrockneten Kern empor gestiegen ist. Jedes mal ein kleines Wunder.

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5. Walpurgisnacht. Jetzt heißt es Abschied nehmen vom April, der uns so viele schöne Tage beschert hat. Aber bevor dem Mai die Bühne gehört, feiern wir noch den Übergang vom launischen in den wonnigen Monat. Am Abend gehen wir mit den Kindern spazieren und folgen den Spuren der Geister und Hexen und den Kleinigkeiten (Murmeln, Glitzersteinen und kleinen Süßigkeiten), die sie uns hinterlassen haben. Unser Weg führt dann weiter ins Dorf, wo das Mai-ansingen stattfinden und der Maibaum aufgestellt wird. Kleine Traditionen muss man pflegen 😉

 

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und einen schönen Maifeiertag!

Liebe Grüße

Leni

 

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Grünzeug

 


Die Holunderelfe – ein Interview mit Kristin Ritschel

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Also für mich gibt es drei Kategorien von Zeitschriften. Zum einen wären da die Zeitschriften, die bei meinem Friseur oder in den Wartezimmern von Ärzten ausliegen, die Klatschblätter und Modemagazine. Ich freue mich über ihre Anwesenheit, vertreibe mir die Zeit und blättert sehr gerne darin herum, aber sie haben keinen Mehrwert für mich und kaufen würde ich sie mir auch nie. Dann gibt es noch die Zeitschriften, die ich mal kaufe, weil mich ein Thema in dieser Ausgabe gerade interessiert. Mal politisch, mal kulinarisch, oft aber auch etwas ganz anderes. Dann reiße ich die für mich wichtigen Seiten einfach aus und der Rest der Zeitschrift wandert im besten Fall zu meiner Schwiegermutter (als eine Art Lesezirkel), im schlechtesten Fall landet sie im Altpapier. Und dann gibt es noch die dritte Kategorie, in die nur sehr wenige Magazine fallen. Dort hinein gehören die, die so viel Inspiration von vorne bis hinten beinhalten, dass sie (trotz meines Minimalismusbestreben im Haushalt) am Stück und vollständig bei mir bleiben dürfen, weil sie mich auch nach Jahren noch immer wieder erfreuen. Sie haben zeitlose Themen, wollen mir nicht auf Teufel komm raus etwas verkaufen und setzen auf Wissen und gute Inhalte. Und genau das macht diese Zeitschriften so wertvoll. Und rar.

Dem Zufall sei Dank, habe ich vor einem halben Jahr eine dieser richtig guten Zeitschriften kennengelernt. Und da bekanntermaßen geteilte Freude, doppelte Freude ist, stelle ich sie Euch heute vor, die HOLUNDERELFE. Und mit ihr Kristin Ritschel, die Herausgeberin und Frau hinter der HOLUNDERELFE, die ihrer Leidenschaft für altes Wissen, die Natur, Brauchtum und Selbstgemachtem in Eigenregie und Eigenverantwortung weiter trägt. Denn hinter HOLUNDERELFE steht kein großer Verlag, keine Marketingagentur – Kristin macht alles selber. Und ist dabei auch noch super sympathisch, wie ich in unserem Interview erfahren durfte ;-).

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Liebe Kristin, zu erst einmal ein Dankeschön, dass Du Dir die Zeit nimmst, uns deine HOLUNDERELFE vorzustellen. Und ein Kompliment: Du hast ein tolles Magazin für und mit kreativen, inspirierenden und fantasievollen Menschen erschaffen.

Was war die Initialzündung für HOLUNDERELFE? Wie kamst Du dazu eine eigene Zeitschrift herauszubringen?

Kristin: Wie das Leben manchmal spielt: Es war einfach Zufall. Der entscheidende Impuls zur richtigen Zeit. Meine Schwiegermutter hatte jahrelang die Zeitschrift „Lavendelschaf“, herausgegeben von Erdmute Marciniak, abonniert. Die Zeitschrift hatte ähnliche Inhalte: Natur, Kräuter und Textil. Als Erdmute ankündigte, aufzuhören, meinte meine Schwiegermutter salopp zu mir: „Wär das nicht was für Dich?“ Ich dachte eine ganze Weile nach. Meinen Job in einer internationalen Kommunikationsagentur hatte ich gerade gekündigt, wollte mich eh neu orientieren, etwas Sinnvolles, Sinnstiftendes machen und unabhängig sein von festen Bürozeiten. Ich habe zwei Kinder und möchte nachmittags für sie da sein. Lieber setze ich mich abends noch einmal an den Schreibtisch. Ein persönliches Treffen mit Erdmute gab den letzten entscheidenden Ruck. Kurze Zeit später gründete ich die HOLUNDERELFE und bin heute sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben!

Wie bist Du auf den Namen gekommen?

Kristin: Der Name soll vor allem Natürlichkeit ausdrücken. Die Natur ist voller unzähliger kleiner und großer Wunder. Das Öffnen einer Knospe, die Farbenpracht der Schmetterlinge, wie die Luft riecht, wenn es zum ersten Mal nach langer Zeit regnet… Irgendwie magisch, oder?! So bin ich auf die Elfe gekommen. Der Holunder mit seinen weißen Blüten, den dunkelroten Beeren und den sattgrünen Blättern kam ganz spontan dazu. Und zusammen ist es die HOLUNDERELFE.

An wen richtet sich die Zeitschrift?

Kristin: Wie der Untertitel sagt, richtet sich die Zeitschrift an Waldfeen, Textilkünstlerinnen und Kräuterweiber, also an Frauen, die möglichst naturverbunden leben. Es sind auch einige wenige Männer unter meinen Abonnenten und ich freue mich sehr über männlichen Zuwachs. Aber es sind doch hauptsächlich Frauen, die sich mit altem Wissen und Handwerkskünsten beschäftigen. Dazu gehört zyklisch zu leben, sich dem Jahreskreislauf anzupassen, das Heilpflanzen sammeln und verwerten, Wolle filzen, spinnen, färben, Mützen stricken, Tücher häkeln oder weben oder andere seltenere Handarbeiten wie das Nadelbinden, Klöppeln oder Körbeflechten. Da gibt es ja ganz viel! Ich möchte dieses Wissen bewahren und den Austausch fördern. Wäre es nicht schön, wenn dieses Wissen und die Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben werden? Wie früher. Da war das selbstverständlich. Ich finde jeder sollte wissen, welche Pflanzen und/oder Entspannungstechniken bei Kopfschmerz helfen oder wie man schöne Herzensdinge selbst anfertigt. Es ist ein schönes Gefühl, aus natürlichen Materialien Nützliches anzufertigen, also Holz, Blüten, Wurzeln, Blätter, Wolle in ihren unterschiedlichen Verarbeitungsstufen ist ja so vielseitig einsetzbar: filzen, stricken, häkeln, sticken, Nadelbinden, klöppeln, Posamentenknöpfe machen usw. Zaubere einfach Schönes und Nützliches aus den Schätzen der Natur, ohne sie auszubeuten! Das macht zufrieden und glücklich. Ich weiß, das liest man in letzter Zeit überall. Stimmt aber. Weil man etwas mit den eigenen Händen erschafft, an dem man meist sehr lange Freude daran hat. Man weiß die Dinge dann sehr zu schätzen. Eine selbstgestricktes Paar Handschuhe wirft man nicht einfach weg (wie vielleicht eine gekaufte), sondern trägt sie bis sie auseinanderfallen.

Ich habe das Gefühl, dass in den letzten Jahren viele neue Zeitschriften auf den Markt gekommen sind. Gerade in den Bereichen Landleben, Entschleunigung und Kreativität. Was macht HOLUNDERELFE besonders?

Kristin: Was die HOLUNDERELFE ausmacht, sind ihre Autoren. Sie schreiben nicht über Dinge, die sie recherchiert haben, sondern teilen ihr Erfahrungswissen. Jeder hat sein Steckenpferd, z.B. eine Handwerkskunst, Heilkräuter oder besondere Orte. In einem bestimmten Bereich haben meine Autoren viele Erfahrungen gesammelt und kennen sich bestens aus. Sie schreiben schlicht über das, was ihr Herz bewegt. Wir möchten unsere Leserinnen und Leser so inspirieren, sich selbst auch (wieder) mehr Zeit für Dinge zu nehmen, die der Seele guttun.

Wer schreibt dort?

Kristin: Frauen und Männer, die genauso ticken wie die Leserinnen und Leser. Jeder kann mitmachen und sich beteiligen. Ich sehe die HOLUNDERELFE als Gemeinschaftsprojekt! Vermisst eine Leserin/ein Leser ein bestimmtes Thema, darf sie/er gern selbst darüber schreiben und die Zeitschrift so mitgestalten. Oft setzt ein neuer Impuls viele andere neue Ideen frei! Wichtig ist eigentlich nur, dass das Beitragsthema zur HOLUNDERELFE passt.

Gibt es feste Autoren oder wechseln die Autoren von Ausgabe zu Ausgabe?

Kristin: Es gibt ein paar feste Autoren, die bei jeder Ausgabe dabei sind. Und es kommen mit jeder Ausgabe neue Autoren dazu, die nur einmal oder ab und zu einen Beitrag verfassen. Das ist eine gute Mischung!

Wie ergeben sich die Themen und wie gehst Du bei der Auswahl der Beiträge vor?

Kristin: Ich als Herausgeberin gebe für jede Ausgabe ein Oberthema vor, wie beim aktuellen Heft: Kopfsache. Meine Autoren machen daraufhin konkrete Beitragsvorschläge, die meistens allesamt großartig sind. Ich schaue, dass die Themen gut zusammenpassen und dass es keine Dopplungen gibt. Dann legen die Autoren los und ich vereine die Beiträge schließlich zu einem Gesamtwerk.

In der HOLUNDERELFE gibt eine Rubrik, in der Du interessanten Frauen die Frage stellst wofür ihr Herz schlägt. Wofür schlägt Dein Herz?

Kristin: Mein Herzensprojekt ist die HOLUNDERELFE! Und ich lasse mich selbst gern von ihr inspirieren. Meine Freizeitmomente widme ich vor allem Nadelkünsten: Sticken, Nähen, Häkeln. Mit meinen Kindern kann ich mich in anderen kreativen Bereichen austoben. Wir machen Stempel selbst, filzen, malen, zeichnen, kneten, legen Blumenmandalas, schöpfen Papier. Ach, manchmal könnten die Tage echt länger sein als 24 Stunden.

Was erwartet die Leser in der aktuellen Frühlingsausgabe?

Kristin: Es ist eine wahre Wonne, die Zeitschrift durchzublättern. Meine Autoren haben beim Oberthema KOPFSACHE in so unterschiedliche Richtungen gedacht. Es sind wieder sehr wertvolle und inspirierende Beiträge zusammengekommen. Die Ausgabe enthält viele Anleitungen, so dass es unseren Leserinnen und Lesern im Frühling und Sommer garantiert nicht langweilig wird: einen Hut filzen, Posamentenknöpfe anfertigen, eine Frühlingsmütze und/oder ein Stirnband stricken, ganze Felle filzen, ein Lammfell gerben, Notizbücher selbst binden, Filzen mit Kindern sowie Upcycling- und Patchwork-Projekte. Eine Jahreskreisvorlage zum Selbstausfüllen ist auch dabei und wunderschön geschriebene Kopfsache-Texte, wo es um positives Denken geht und die Frage beantwortet wird, wie das Gedankenkarrussell mal wieder zur Ruhe kommt.

Liebe Kristin, vielen lieben Dank für das Interview!

Und wenn Ihr jetzt Interesse an der HOLUNDERELFE bekommen habt: sie erscheint 4 x im Jahr, immer passend zu den jeweiligen Jahreszeiten. Auf www.holunderelfe.com findet Ihr weitere Einblicke und Bezugsmöglichkeiten.

 

Liebe Grüße ♥

Leni


Kartoffeln setzen (dieses Jahr in Unterhose)

Garten

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Kartoffeln anbauen ist irgendwie magisch. Man steckt eine Kartoffel im Frühling in die Erde und – simsalabim – holt im Sommer/Herbst ganze Hände voll wieder heraus. Vielleicht sind deshalb auch meine Kinder immer gleich so Feuer und Flamme, wenn es wie jetzt im April wieder los geht mit den Kartoffeln. Und eigentlich sogar schon früher, denn „La Ratte“, „Rosa Tannenzapfen“, „Blauer Schwede“, Mayan Twilight“, „Vitelotte“ und „Charlotte“ liegen bereits seit drei Wochen zum Keimen in ihren Kisten. Falls Ihr Euch gerade wundert, warum wir die Kartoffeln schon im April in die Erde bringen und nicht noch die Eisheiligen abwarten: Unser Grundstück liegt in einem kleinen Kessel, umgeben von Wald. Selbst wenn es im Mai noch einmal kalt wird (was in den letzten Jahren hier nicht der Fall war), so muss es wirklich richtig, richtig kalt sein, bevor der Frost unseren Garten erreicht. Für diesen Fall halten wir immer ein Vlies bereit, was aber, wie schon gesagt, in den letzten Jahren nie zum Einsatz gekommen ist.

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Am Morgen gingen wir den Beinwell einsammeln, der rund um unser Grundstück in rauhen Mengen wächst. Den Beinwell legen wir immer zusammen mit den Kartoffeln in die Erde; er dient als Dünger, aber vor allem soll er den Kartoffelkäfer fern halten (bis jetzt hatten wir noch nicht einen Käfer auf dem Kartoffellaub – toi, toi, toi).

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Die Beete hatten wir letzte Woche schon vorbereitet. Da, wo letztes Jahr noch Kohlrabi, Salate, Erbsen und Blumen wuchsen, dürfen dieses Jahr die Kartoffeln blühen. Und Freunde haben wir uns dieses Jahr auch wieder eingeladen. Allerdings stand bei diesem herrlichen, heißen Aprilwetter nicht die Arbeit im Garten im Vordergrund, sondern der Spaß, der wiederum mit reichlich Wasser verbunden war.

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Und so kam es auch, dass die Kinder dieses Jahr die Kartoffeln in Unterhosen in die Erde gebracht haben ;-). Wenn ich so auf die Fotos, der letzten Jahre zurückblicke, in denen wir Mitte April immer in dicken Westen und langen Hosen im Garten standen, wird dieses Jahr uns sicher alle ganz besonders in Erinnerung bleiben.

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Drei Kisten mit vorgekeimten Kartoffeln versenkten wir in drei Beete. Und nachdem die Kartoffeln mit Erde bedeckt worden waren, wurde gewässert. Wer mehr Wasser abbekommen hat, die Beete oder die Kinder vermag ich allerdings nicht zu sagen.

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Ich hoffe, Ihr habt ein ebenso so sonniges wie schönes Wochenende hinter Euch und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße

Leni

 

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Gartenglück

10 Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern mit Kindern

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Der Frühling ist da, und damit beginnt die Gartensaison. Und Gärtnern liegt voll im Trend: Schrebergärten sind gefragt wie nie, Hochbeete boomen und jedes Jahr stehen noch mehr neue Saatgut- und Pflanzenmärkte in den Veranstaltungskalendern der Städte und Gemeinden. Wie wunderbar! Toll ist auch, dass besonders viele Familien den Anbau von eigenem Obst und Gemüse für sich entdecken, denn gerade Kindern profitieren sehr vom Gärtnern.

Als ich mit meinen Kindern angefangen haben unseren Ziergarten in einen essbaren Garten umzuwandeln, wußte ich nicht viel über den Anbau, die Pflege und Ernte von Nutzpflanzen. Und ich glaube, viele Eltern sind in der gleichen Situation wie ich damals. Wie soll man sich den richtigen Umgang mit den Pflanzen erlernen und zur gleichen Zeit den Kindern etwas darüber beibringen und sie inspirieren? Damit das Gartenerlebnis für Kinder (UND für die Eltern) nicht in Frustration oder Ärger endet, habe ich meine Erfahrungen zusammengeschrieben, die ich über die Jahre gemacht habe. Hier sind meine 10 Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern mit Kindern:

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  1. Geduld haben. Kinder, gerade wenn sie noch kleiner sind, sind keine wirkliche Hilfe im Garten. Die Gartenarbeit dauert mit ihnen doppelt so lange und sie rupfen mit ziemlicher Treffsicherheit eher junges Gemüse aus als Unkraut. Also bloß nicht zu viel erwarten. Wenn sie nach einiger Zeit schon nicht mehr quer über die Beete laufen, hat man viel erreicht ;-).

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2. Wenn es möglich ist, gib dem Kind ein eigenes Stück Beet, um das es sich ganz alleine kümmert und das es nach seinen Vorstellungen bepflanzen kann. Das motiviert und lehrt es gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen (aber unbedingt Punkt 4 durchlesen). Wenn man keinen Garten oder keinen ausreichenden Platz hat, reicht aber auch ein eigener großer Kübel, eine Kiste oder eine ausrangierte Wanne.

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3. Pflanzen wählen, die recht anspruchslos sind, schnell wachsen und zeitig reif werden. Neben den Kräutern und Blumen (Punkt 7), sind das hier unsere Favoriten:

  • Radieschen. Wachsen schnell, überall (auch in Kisten und Kübeln) und schmecken lecker auf dem Brot oder im Salat. Für Kinder gibt es leckere, milde Sorten (z.B. „Riesenbutter“).
  • Ruccola und Schnittsalate. Man kann sie auch prima im Balkonkasten anbauen und immer die Menge ernten, die man gerade braucht. Die Vielfalt unter den Salaten ist riesig und mittlerweile gibt es verschieden Schnittsalate bereits bunt gemischt auf Saatbändern. Der Ruccola ist mehrjährig und schmeckt (dank seiner Senföle) ein wenig nussiger und schärfer. Milder ist da die Salatrauke.
  • Erdbeeren. Wenn man sie in Beet setzt, verbreiten sie sich in windeseile durch Ableger. Daher pflanzen wir sie auch lieber in eine Wanne oder in Töpfe. Tolle Sorten gibt es auch für Balkonampeln. Reife Früchte sieht man bei uns jedoch nicht so oft an den Pflanzen – sobald eine Erdbeere auch nur den Hauch von Röte besitzt, wird sie von meinen Kindern auch schon verspeist 😉
  • Tomaten. Hat man nicht den Platz mehrere Sorten anzubauen oder fehlt ein Regenschutz, empfiehlt es sich Wildtomaten (z.B. „rote Murmel“, „red Currant“) oder Massenträger (z.B. „gelbe Million“) oder spezielle Balkonsorte („Balkonstar“, Tumbling Tom“) zu nehmen. Sie sind sehr robust und produzieren enorm viele und süße Tomaten.
  • Kohlrabi. Besonders schön sind die violetten Sorten.
  • Erbsen und Bohnen. Leicht anzubauen, brauchen allerdings eine Rankhilfe und sind roh giftig (Bohnen). Erbsen, Buschbohnen, Stangenbohnen und Puffbohnen punkten zudem mit ihren schönen Blüten. Und junge, frisch gepflückte Erbsen schmecken zuckersüß.
  • Kartoffeln. Sind schon irgendwie märchenhaft. Man gräbt ein Loch, legt eine Kartoffel rein und schüttet das Loch wieder zu. Und simsalabim: ein paar Monate später gräbt man erneut und findet (je nach Sorte) 10-15 Kartoffeln vor. Probieren sollte man auf jeden Fall mal ein paar außergewöhnliche Kartoffeln, wie Hörnchenkartoffel oder blaue/rote Sorten. Hat man kein Beet, reichen den Kartoffeln auch eine Kiste, Sack oder Kartoffelturm.
  • Zucchini. Brauchen ein wenig Platz (wobei ein großer Topf auch geht), sind anspruchslos und sehr ergiebig. Nicht umsonst spricht man von der „Zucchini-Schwemme“ ;-).

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4. Eine (unsichtbare) helfende Hand. Kinder haben oft ganz unterschiedliches Interesse am Garten und der Natur. Während das eine Kind sich leidenschaftlich um die Pflanzen kümmert, sucht das andere Kind lieber nach dem längsten Regenwurm in der Erde oder sammelt Schnecken. Damit aber das „Kinderbeet“ ein Erfolg für jedes Kind wird, sollte man als Eltern ab und zu mal eingreifen und ohne viel Aufsehen schnell etwas Unkraut wegrupfen oder eine Pflanze vor dem Verdursten retten ;-).

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5. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Aber es ist auch okay, wenn die Kinder nicht wollen. Denn manchmal gibt es viel spannendere Dinge im Garten zu tun als Knoblauch zu stecken oder Bohnenrankhilfen zu bauen – wenn zum Beispiel die Beerdigung einer toten Hummel ansteht oder sich ein neues Matschloch aufgetan hat. Alles hat seine Zeit. Umgekehrt muss man aber auch die Kinder oft zur Geduld anhalten. Vom Samenkorn bis zum reifen, verzehrfertigen Obst oder Gemüse dauert es nun mal auch seine Zeit.

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6. Kleine Lehrstunden einbauen. Warum sind Marienkäfer Nützlinge? Warum stehen Möhren und Zwiebeln gerne nebeneinander? Warum brauchen einige Pflanzen viel Wasser und andere nicht? Und wer frisst eigentlich immer die rote Beete von unten an? Bei der Gartenarbeit kann man mit Kindern zusammen staunen und kommt ganz selbstverständlich ins Gespräch. Das wiederum lässt sich prima dafür nutzen, Zusammenhänge in der Natur, Kreisläufe und Abläufe zu erklären oder noch besser, gemeinsam mit dem Kind Erklärungen zu finden.

Bei kleinen Kindern reichen allein schon die Sinneseindrücke. Der Geruch von nasser Erde, die pelzige Schote einer Puffbohne, das Zwitschern der Vögel, der Geschmack von süßen Tomaten direkt vom Strauch und der Anblick all der Farben von Blumen, Blüten und Knospen – all das trägt dazu bei, die Natur erfahrbar zu machen.

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7. Blumen und Kräuter nicht vergessen. Mein Fünfjähriger liebt Blumen und stellt im Sommer immer neue Blumenstrauss-Kreationen zusammen. Schöne und recht anspruchslose einjährige Blume sind unter anderen Wicken, Zinnien, Löwenmäulchen und Sonnenblumen. Letzteren kann man beim Wachsen fast zu sehen. Und wie toll ist es, wenn aus so einem kleinen Sonnenblumenkern nach und nach eine Pflanze heranwächst, die einen um einen halben Meter überragt! Unbedingt sollte man auch einen Platz für Ringelblumen finden. Die sind echte Tausendsassa. Wir nehmen sie für Salbe, Öl und für den Tee. Aber auch Kräuter sollten nicht fehlen. Gerade Minze (für Getränke und Quark), Schnittlauch, Garten- und Kapuzinerkresse, Borretsch, Dill, Basilikum und Oregano (für die Pizza) lassen sich gut hier und da dazwischen pflanzen und stehen in Sachen Blüte den Blumen in nichts nach.

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8. Pflanzenschilder anbringen. Wo haben wir die Radieschen ausgesät und ist das dort Unkraut oder Salat? Abhilfe schaffen Beschriftungen (und schmücken die noch kahlen Töpfe und Beete). Wir haben letztes Jahr diese hier gebastelt, für kleine Kinder, die noch nicht lesen können, bieten sich bebilderte Pflanzenschilder an, wie zum Beispiel diese hier oder hier.

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9. Die richtigen Gartengeräte wählen. Kleine Hände brauchen Gartengeräte in ihrer Größe. Also kleine Schaufeln, Spaten und Harken – damit fällt die Gartenarbeit viel leichter. Wachsen Brennesseln oder andere Pflanzen, die Hautreaktionen hervorrufen können in den Beeten, sind Gartenhandschuhe in Kindergröße wichtig. Nicht unbedingt nötig, aber trotzdem eine gute Anschaffung: eine kleine Schubkarre.

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10. Ein Gartentagebuch anlegen. Notiert wird, was wann wohin gepflanzt wurde, wann es geerntet wurde, wie es geschmeckt hat. So hat man einen Überblick darüber, welche Sorten ein Erfolg waren und nächstes Jahr wieder dort wachsen dürfen und was vielleicht einen anderen Standort braucht oder ganz rausfliegt. Meine Kinder malen außerdem gerne die Tiere auf die Seiten, die sie im Garten entdeckt haben oder kleben gepresste Blumen, Kräuter und Blätter und Fotos rein. Mit den größeren Kindern führe ich jedes Jahr eine Tabelle, in die sie Wetterdaten eintragen. Eine kleine „Wetterstation“ dafür, bestehend aus einem Messbecher für Regen und einem Thermometer, ist schnell im Garten aufgebaut.

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Will man Kinder etwas über die Natur und unser Essen beibringen, schafft man das nicht mit einer CD über Vogelstimmen, einem Film über Insekten oder Schautafeln zum gesunden Essen. Um etwas tatsächlich zu begreifen, muss man es „Greifen“ können; es muss mit allen Sinnen aufgenommen werden – es muss erlebt werden. Wie aus einem kleinen Korn eine riesige Kürbispflanze wird oder aus einer unscheinbaren Raupe ein bunter Schmetterling. Staunen, erforschen, erklären. Und die positiven Effekte, die das Gärtnern mit Kindern mich sich bringen, gehen weit über das bloße Lernen hinaus. Was in der Wissenschaft immer wieder durch neue Studien belegt wird, kann man als Eltern recht schnell erkennen: Gärtnern stärkt das Selbstbewusstein, die Selbstdiziplin und die Selbstständigkeit von Kindern und wirkt sich positiv auf ihr Wohlbefinden aus. Und zu guter Letzt erleben die Kinder die Natur und den Anbau des eigenen Essens als etwas Positives, etwas Schönes. So entsteht eine gefühlsmäßige Verbundenheit mit all dem, was gepflegt und erhalten werden möchte. Oder anders (und einfacher) ausgedrückt: was man liebt, das schützt man.

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Und jetzt ran an die Töpfe und Beete!         Gärtnernmit Kindern

Liebe Grüße ♥

Leni

 

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Hallo April!

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Willkommen in meinem persönlichen Wonnemonat. Alles blüht und summt, zwitschert und duftet. Der April ist ein Monat für alle Sinne. Und während im März die Farben Grün und Gelb dominierten, ist der April einfach nur eins: bunt. Tulpen in allen Farben, weiße und rosafarbene Obstbaumblüten, lila Flieder, blaue Traubenhyazinthen. Jetzt beginnt ein wahres Blütenfeuerwerk. Phänologisch betrachtet befinden wir uns im April übrigens im Vollfrühling. Ein perfektes Wort für diese Zeit, oder?!

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Wir freuen uns im April auf:

*Ostern. Das Fest des Frühlings. Familie, Ostereier, Narzissen und das Osterfeuer.

*Kräuter. Sauerampfer, Waldmeister, Giersch und so viele mehr. Ganz frisch aus dem Garten und der Natur. Und wer sich bei den Wildkräutern noch unsicher ist: jetzt werden wieder viele Kräuterwanderungen angeboten!

*die Launen des Aprils. Denn das wechselhafte Wetter lässt alles in Beet und Garten noch besser sprießen.

* ein Picknick auf einer Löwenzahnwiese. Oder im Wald bei den Buschwindröschen. Oder vielleicht doch lieber unter einem blühenden Apfelbaum?

*Sommerschuhe. Die Winterstiefel dürfen jetzt wieder in den Keller.

*Oster- und Frühlingsmärkte. Hier gibt es Einzigartiges von Kleinkunsthandwerkern und Gärtnern in fröhlicher Atmosphäre.

*die ersten Radieschen und Salate aus dem Garten. Außerdem kommen jetzt (bei uns) die Kartoffeln in die Erde.

*den ersten Spargel. Lecker!

*die Osterferien. Zwei Wochen lang freie Zeit.

*auf Vogelgezwitscher. Alle Vögel kommen jetzt wieder. Und in den ersten Morgenstunden, wenn es draußen ansonsten noch ruhig ist, hört man sie am lautesten singen.

*Flieder. So ein betörender Duft.

*den Earth Day am 22. April. Denn dann können wir die Kerzen noch einmal rausholen.

*Rharbarber. Für Kompott, Kuchen und leckere Schorlen.

*die Walpurgisnacht

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Dieses Jahr ist der April in Feierlaune und beginnt mit einem ganz großen Fest. Er darf wieder einmal Ostern ausrichten (und zwei Geburtstage in unserer Familie).

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Ich wünsche Euch einen wunderbaren April!

Liebe Grüße

Leni

 

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Frühlings-To-Do-Liste

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Dass der Frühling heute anfängt, mag man kaum glauben: es schneit dicke Flocken. Die Narzissen, die schon tapfer ihre Blütenstengel empor gereckt hatten, liegen nun platt am gefrorenen Boden. Aber die Vögel lassen sich nicht beirren. Ab fünf Uhr morgens beginnen sie ihr Konzert an unserem Schlafzimmerfenster. Uns sie haben recht. Ab heute sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Frühling kommt! Und mit ihm unsere To Do-Liste für den Frühling 😉

Unsere Frühlings-To-Do-Liste:

*das erste Eis des Jahres aus der Eisdiele essen

*frischen Bärlauch aus dem Wald ernten

*Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen

*eine Radtour machen

*ein Tulpenfeld besuchen

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*in die (Matsch-) Pfützen springen

*einen Frühlingpsutz machen

*für Ostern dekorieren

*beim Osterfeuer dabei sein/ den Sonnenaufgang am Ostermorgen bewundern

*einen Löwenzahnkranz binden

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*beim Earth-Day mitmachen (22.4.)

*einen Bauernhof besuchen und die neu geborenen Tierkinder bestaunen

*sich etwas beim Pusten einer Pusteblume wünschen

*eine Wildkräuter-Führung mitmachen/Wildkräuter sammeln

*ein Picknick unter blühenden Obstbäumen machen

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*in den Mai tanzen

*einen Strauß Flieder ins Haus holen

*ein neues Spargelrezept ausprobieren

*einen Platz finden, wo Wildblumen wachsen

*aus Eicheln, Kastanien oder Walnüssen kleine Bäume ziehen

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*Blumen und Kräuter pressen und ein Herbarium anlegen

*Freunde zu einem Frühlingsmenü einladen

*Rharbarbersaft (oder Sirup) machen und dann leckere Rharbarberschorle trinken

*den Frühling im Wald bewundern

*das erste Gemüse frisch aus dem Beet ernten

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*eine Maibowle ansetzen

*den Duft von frisch gemähtem Gras genießen

*die ersten Erdbeeren pflücken

*Barfuß über die Wiese gehen

*einen Frühlingsmarkt besuchen

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Auf was freut Ihr Euch im Frühling?

Ich wünsche Euch einen schönen Frühlingsanfang!

Liebe Grüße

Leni

Frühlings-to-do-Liste

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Unsere Lieblingsfrühlingskinderbücher

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Mit dem März kommen endlich die Frühlingsbücher wieder in unser Bücherregal. Nicht unbedingt pünktlich zum 1. März, denn obwohl der meteorologische Frühling bereits begonnen hat – draußen ist es gerade sehr winterlich (wir waren erst heute wieder Schlitten fahren) und deshalb regiert bei uns auf Jahreszeitentisch und in der Bücherauswahl noch König Winter. Den Frühlingslesestoff habe ich aber trotzdem schon einmal ausgepackt, damit ich Euch unsere Favoriten vorstellen kann:

Da wäre vorneweg natürlich  „Frühling“ von Eva-Maria Ott-Heidmann. Ein Klassiker, gerade für die ganz kleinen Kinder. Ich mag ihre stimmungsvollen Bilder, die immer so passend die jeweilige Jahreszeit einfangen. Sehr oft gelesen (oder besser vorgelesen) wird hier gerne der Weg von der Wolle von Pelles Lämmchen bis zu seinem neuen Anzug in „Pelles neue Kleider“ von Elsa Beskow. Nicht nur im Frühling. Die Geschichten von Familie Maus lieben alle meine Kinder. Zum einen wegen der schönen Reime und den tollen Zeichnungen, zum anderen weil sie sich in der quirligen Mäusegroßfamilie oft auch einfach wiedererkennen. Das Buch aus der Reihe passend zum Frühling heißt  „Familie Maus macht Picknick“ . Wo wir gerade bei Reimen waren (alles was sich reimt stand bei meinen Jungs schon immer hoch im Kurs)  –  da dürfen auch diese zwei nicht fehlen.  Der Klassiker „die Wurzelkinder“ von Sybille von Olfers, in das selbst mein großer Sohn noch einen verstohlenen Blick von der Seite hinein wirft, wenn die Käfer geputzt werden und die Geschichte um den Hasen „He Duda“ von Axel Scheffler, der nicht weiß, dass er ein Hase ist. Und wie der Hase selbstverständlich zu Ostern gehört, gehören auch die Ostereier dazu. Und die, die sie produzieren. „Freimut – Ein Huhn gibt nicht auf!“ ist ein Buch über Mut und Freundschaft, und trifft bei uns als Hühnerbesitzer genau ins Schwarze. Die Namen der Tiere sind, naja, ein wenig doof (bis auf „Freimut“), deshalb haben wir ihnen kurzum andere Namen gegeben. Die Geschichte ist aber sehr nett und für Kinder ab drei oder vier Jahren (würde ich sagen) geeignet. Für ältere Kinder (ab sechs Jahren) kann ich „Kleine Biene Sonnenstrahl“ empfehlen. Darin geht es um die Abenteuer und Aufgaben einer kleinen Biene. Sehr schön geschrieben. Auch wunderbar geschrieben, aber manchmal recht schwer verständlich für Kinder (und deshalb eher etwas für Kinder ab fünf oder sechs Jahren), ist das „Ostermärchen“ von Christian Morgenstern.  „Die Wichtelkinder“ stehen zwar bei uns das ganze Jahr im Bücherregal, aber weil die Geschichte der Wichtelfamilie mit den zauberhaften Hüten mit dem Frühling endet, bekommt das Buch auch einen Platz in unserer Frühlingsbücherliste. Genauso wie „Rosi pflanzt Radieschen“ , dass sich auf dem Bild oben deshalb nicht befindet, weil es einer der Jungs zwischendurch stibitzt hatte (zusammen mit dem zweiten Holzhasen). Neben unserer Vorliebe für Elsa Beskow-Bücher haben wir mittlerweile auch eine kleine Axel Scheffler-Sammlung. Von „Riese Rick macht sich schick“ bis „Für Hund uns Katz ist auch noch Platz“ haben wir in den letzten Jahren nicht nur viele schöne Bücher von ihm (als Illustrator) lieben gelernt, sondern auch als Theaterstück oder Puppenspiel angeschaut. Das Häschen Rosi, das so gerne Radieschen mag, begleitet meine kleineren Kinder immer dann, wenn wir im März die ersten Radieschen aussäen (denn sie weiß genau wie das geht ;-)). Für größere (kleine) Gärtner ist „Erbse, Apfel und Sonnenblume“ von Jo Elworthy super. Und nicht nur für die. Ich würde mir wünschen, manche Gartenfachbücher hätten ihr kompaktes Wissen so schön anschaulich und einfach erklärt wie in diesem Gartenbuch für Kinder.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Buch für Eure Familie mit dabei? Oder vielleicht habt Ihr noch einen Frühlingsbuch-Schatz, den wir unbedingt kennenlernen sollten? Immer her damit :-). Eine weitere Liste mit schönen Frühlingsbüchern hat übrigens auch die liebe Ramona auf ihrem Blog 2plus4sindwir zusammengestellt.

*die Bücherlinks sind Amazon Partnerlinks. Das bedeutet, dass Dich das Produkt, wenn Du es über den Link bestellst, nicht mehr kostet als ohne Bestellung über den Link. Ich bekomme lediglich ein paar Cent Provision. Wenn eine bestimmte Summe erreicht ist, bestelle ich von der Provision ein Buch, das ich wiederum hier auf dem Blog verlose.  Ich danke Dir ♥

 

Liebe Grüße ♥

Leni

 

 

 


Hallo März!

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Der März holt das zurück, was der Winter durch Kälte und Dunkelheit zurückgehalten hat: neues Leben erwacht. Der Garten kommt zur neuer Farbe durch Krokusse, Forsythien, Traubenhyazinthen und vielen anderen Frühjahrsblühern, die Tiere kommen aus ihren Winterquartieren und die Vögel erfreuen uns wieder mit morgendlichem Gezwitscher. Mancher Anblick schien fast vergessen nach einem ganzen Jahr. Die Tür zum Garten steht bei uns jetzt tagsüber wieder offen, die frische Luft ist berauschend, und die Kinder verlegen ihren Spielplatz jetzt immer öfter von drinnen nach draußen. Die dicken Winterjacken kommen zurück in den Kleiderschrank. Alles fühlt sich jetzt leichter an. Auch in der Küche. Vergessen sind die kräftigen Wintersuppen, die uns so schön von innen gewärmt haben. Wir lieben jetzt das frische Grün der Kräuter.

Der März steht für Erneuerung. Nicht nur in der Natur. Auch in der Familie. Manchmal sind es nur kleine, banalen Dingen die erneuert werden müssen, wie die Bücher im Regal (tschüß Winterbücher und hallo Frühlingsbücher) oder das Morgenritual, das im März schon mit Sonnenlicht beginnen kann. Manchmal sind es aber große Pläne, Entscheidungen und Vorhaben, die sich mit dem Schwung des Frühlings erst ergeben.

Der März hat viele Gesichter. Einmal gibt er sanft preis, was in der Erde und in den Bäumen geschlummert hat, schenkt uns die ersten warmen Tage und mehr Licht. Seine Farben sind gelb und grün. Gelb wie die Forythien, Schlüsselblumen, Huflattich, die Narzissen und die frisch geschlüpften Hühnerküken und grün wie das frische Gras und Kraut. Aber dann kann der März auch toben, stürmen, kalt und nass sein. Wie jetzt, zu seinem Beginn. Aber ob Frost oder Schneeflocken: ER ist nicht aufzuhalten. Der Frühling kommt – und zwar im März!

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Wir freuen uns im März auf:

* die ersten Kräuter und besonders auf den Bärlauch. Bärlauchquark und Kräuterbutter.

* die Frühlingsblumen. Krokusse, Anemonen, Narzissen, Forsythien, Schlüsselblumen uns so viele mehr.

* Spaziergänge im Wald. Jetzt kann man die Bäume glucksen hören. Wirklich. Wenn man sein Ohr (oder ein Stethoskop) an den Baumstamm legt, hört man jetzt ein Rauschen und Glucksen. Das sind die Baumsäfte. Einfach mal ausprobieren!

* den Frühjahrsputz. Zeit sich von unnötigen Dingen zu befreien und das Sonnenlicht mit sauberen Fenstern zu begrüßen.

* die Aussaat von Salat, Kohlrabi, Spinat, Radieschen und Möhren.

* das Verstauen der Winterjacken, Mützen und Handschuhe.

* die Rückkehr der Vögel. Und des Gezwitscher am Morgen.

* den Garten. Die Frische Luft. Das erste Grün.

* die Vorbereitungen für Ostern (Gründonnerstag und Karfreitag fallen noch in den März): das Säen des Ostergrases, das Auspusten und Bemalen sowie Färben der Ostereier und das Gestalten des Osternestes.

*  die Rückkehr unserer Lieblings-Frühjahrsbücher ins Bücherregal.

* Fahrrad fahren. Mit Sonne im Gesicht, den Duft von Frühlingsblumen in der Nase. Herrlich!

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Ich wünsche Euch einen wunderbaren März!

Liebe Grüße

Leni

 

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Winter-To-Do-Liste

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Am 21. Dezember ist nicht nur Wintersonnenwende, der kürzeste Tag im Jahr, sondern morgen ist auch der kalendarische oder astronomische Winteranfang. Und (zumindest bei uns) der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. Die letzten Winter waren hier im Rheinland außerordentlich mild, Schnee eine Ausnahme. Doch dieses Jahr hat es im Dezember bei uns doch tatsächlich schon drei Mal (!) geschneit (sehr zur Freude aller Kinder), weshalb wir jetzt schon ein paar Punkte darauf abhaken können (was ja nicht heißt, dass man die Dinge nicht so oft man will wiederholen kann). Nichtsdestotrotz kommt sie erst heute (die Zeit rennt förmlich), unsere Liste für die kalten Monate, zum Ausdrucken, Ergänzen, Abhaken und Inspirieren lassen 🙂

Winter-To-Do-Liste

  • einen Schneemann bauen. Machen Kinder sowieso instinktiv wenn Schnee fällt 😉
  • Schlittschuh laufen gehen
  • Zimstschnecken backen
  • einen Schnee-Engel machen
  • Schlittenfahren
  • ein Museum besuchen
  • Eiskugeln oder Eislaternen machen
  • einen Spieleabend veranstalten
  • Schneesterne aus Papier basteln und ans Fenster kleben
  • ein Fondue-Abend machen
  • die Vögel füttern und sie dabei beobachten
  • eine Schneeballschlacht machen
  • Zeit in den warmen Gewächshäuser des botanischen Gartens verbringen
  • warme Suppe in eine Thermoskanne füllen und draußen essen
  • Tierspuren im Schnee suchen
  • den Schnee mit Lebensmittelfarbe colorieren (wie zum Beispiel hier aus Sprühflaschen)
  • Seifenblasen gefrieren lassen
  • ein Theaterstück anschauen
  • einen Pyjama-Tag einlegen
  • von Frost verzauberte Gräser, Blätter oder Blütenstände suchen und bestaunen
  • einen Bauernhof besuchen und den Tieren im Stall vom Frühling erzählen (frei nach Tomte Tumetott)
  • Frühjahrsblüher ins Haus holen, um schon einmal einen Hauch von Frühling zu zu sehen und zu riechen
  • Schneegirlanden aus Wollpompoms oder Watte basteln
  • sofort raus gehen, wenn die Sonne scheint
  • Eiszapfen lutschen
  • mit Wintergemüse kochen

 

Der Winter hat seine ganz eigene Magie. Das Knirschen des Schnees, der Zauber des Frostes, die strenge Kälte, die tiefstehende Sonne. Und selbst wenn es mal nicht schneit, die Tage trüb, kalt, nass und nebelig sind, so strahlen doch die Kerzen im Zimmer, kuschelige Decken und Kissen und Kisten voller Bücher eine Gemütlichkeit aus, die nur im Winter zu finden ist.

 

Ich wünsche Euch eine wundervollen Winterzeit!

Liebe Grüße

Leni

P.S.: wenn Ihr noch Ergänzungen zur Liste habt, schreibt sie mir gerne!

 

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