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Beeren, Beeren, Beerentarte

Die Beerensaison geht hier gerade in die nächste Runde. Während wir uns von den Johannisbeeren und Stachelbeeren aus unserem Garten jetzt so langsam verabschieden müssen, können wir jetzt die Blaubeeren endlich begrüßen. Und die sind hier bei allen sehr beliebt (besonders bei den Hühnern, leider). Deshalb ist es auch gar nicht so einfach ein paar Beeren für meinen Kuchen zusammen zu bekommen (oder für das Müsli am Morgen). Aber zum Glück schmeckt diese Tarte immer richtig lecker (und immer ein wenig anders) – egal mit welchen Beeren (und in welcher Mischung)!

Für den Teig:

100 gr Zucker
250 gr Mehl
125 gr kalte Butter
1 Ei
Prise Salz

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, in eine Tarteform drücken und kalt stellen.

Für den Belag:

80 gr geschmolzene Butter
2 Eier (Eigelb vom Eiweiß trennen)
50 gr Zucker
250 gr Quark
25 gr Mehl
1 El Vanillezucker
Prise Salz

Beeren (z.B. Johannisbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren)

Alles bis auf die Eiweiße miteinander verrühren (ein wenig Butter zurücklassen). Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Quarkmasse auf dem Teig verteilen, Beeren darüber streuen und mit der restlichen Butter übergießen.

Bei 180 Grad (vorgeheizt) für ca. 40 Minuten in den Ofen schieben. Nach dem Abkühlen (wer mag) mit Puderzucker bestäuben.

Die Wald-Heidelbeeren sind hier übrigens auch schon fast reif  – ich denke, wir werden in der nächsten Zeit mal den Eifelwald besuchen (es muss ja nicht immer Schweden sein ;-))

Guten Appetit!

Liebe Grüße
Leni

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Aus dem Garten auf den Teller: Spargel-Kartoffelsalat

Wenn man mich fragen würde, was man unbedingt im Garten oder Hochbeet anbauen sollte, hmm, mich da festzulegen, würde mir schwer fallen. Es gibt so vieles an Kräutern und Gemüse, auf das ich nicht mehr verzichten möchte. Besonders freue ich mich im April und Mai auf den Schnittlauch, Ruccola, Dill und die Radieschen. Sie sind alle recht anspruchslos und unkompliziert im Anbau, blühen wunderschön und verleihen jedem Salat, jedem Kräuterquark und jedem Butterbrot das gewisse Etwas.

Die Jungs und ich lieben Kartoffelsalat (natürlich am liebsten mit unseren eigenen Kartoffeln aus dem Garten). Und mittlerweile sind wir recht kreativ, was die Kartoffelsalatvariationsmöglichkeiten betrifft. Mal mit Gurken und Dill, mit dicken Bohnen und Bohnenkraut, mit Brokkoliröschen oder Blumenkohl, ja sogar mit Wirsing und Linsen. Und jetzt im Mai, wo der Spargel Hochsaison hat, natürlich mit grünem Spargel und Radieschen, Schnittlauch und Ruccola.

Wir nehmen für eine Schüssel Kartoffelsalat:
1,5 kg festkochende Kartoffeln
1 Bund (500 gr. ) grünen Spargel
1 Bund Radieschen
1 Handvoll Ruccola
Schnittlauch oder Frühlingszwiebel, gerne auch Dill
Weißweinessig
Olivenöl
150 ml Gemüsebrühe
eine Prise Zucker (alternativ Agavendicksaft, Honig, oä.)
ein Tl Senf 
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Die Enden des Spargels abschneiden (gegebenenfalls das untere Drittel schälen) und die Stangen blanchieren. Radieschen waschen und schneiden, ebenso den Schnittlauch (und/oder die Frühlingszwiebel).  Das Dressing aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zucker (oder Agavendicksaft, Honig, etc.), Senf und Gemüsebrühe mischen. Alles zusammen in eine Schüssel geben und ein wenig ziehen lassen. Zuletzt den Ruccola dazu geben und noch einmal durchmischen.

Guten Appetit!

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag!

Liebe Grüße
Leni

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Frühlingspicknick

Der Frühling zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Die blühenden Apfelbäume, das hohe Gras auf den Wiesen, der Sonnenschein und die milden Temperaturen laden geradewegs dazu ein Picknickdecke und Essen mitzunehmen und ein Stück Kuchen draußen zu genießen.

Der Rhabarber aus unserem Garten hat (nach drei Jahren) endlich die Größe erreicht hat, in der er es verkraftet ein paar Stangen abzugeben. Daher habe ich die Äpfel von meinen Lieblingsapfelkuchen durch Rhabarber (plus ein wenig mehr Zucker) ersetzt. Der Kuchen geht ruckizucki, das Rezept findet ihr hier!  
Mit dem Kuchen und einer Wasserflasche in der Hand und den Jungs im Bollerwagen (der eigentliche Plan war den Kuchen im Bollerwagen von den Jungs ziehen zu lassen – aber Ihr wisst ja es kommt immer anders als man plant ;-)) fuhren wir nachmittags zu den Streuobstwiesen. Die Jungs sprangen dort durchs hohe Gras (zu Hause gab es dann einen Zecken-Check) und kletterten auf die Bäume, aßen zwischendurch ein paar Gabeln vom Kuchen und spielten verstecken. Mein Sechsjähriger verlor nach einem Sprung von einem umgefallenen Baum seinen ersten Wackelzahn – gefunden haben wir den Zahn im hohen Gras zwar nicht mehr, aber die Freude über die erste Zahnlücke war natürlich groß.
An solchen Tagen läuft die Zeit wieder langsamer. Mein Herz schlägt langsamer und weitet sich. Am liebsten würde ich diese Tag in ein Glas stecken und für immer bei mir tragen. Sie konservieren.

Nun ja, Bollerwagen (und Fahrrad), Picknickdecke und Kissen sind auf jeden Fall schon mal griffbereit. Für das nächste Picknick.

Habt Ihr auch solche Orte, an die es Euch immer zurückzieht? Das würde ich gerne hören (oder besser lesen)!
Habt einen schönen Freitag!
Liebe Grüße
Leni

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Kresse Delikatesse

Anfang März zeigen sich bei uns im Garten bereits die grüne Spitzen einiger Kräuter. Vom Bärlauch zum Beispiel, aber auch Schnittlauch, Waldmeister und Brennessel lassen nun nicht mehr lange auf sich warten.
Auf der Fensterbank säen wir schon seit ein paar Wochen in regelmäßigen Abständen Kresse in Schalen und Töpfe. Und wir lieben sie. Weil sie so anspruchslos ist (sie wächst nicht nur auf und in Erde, sondern auch auf Watte oder Vlies), superschnell keimt (schon nach einem Tag) und jeden Salat und jedes Butterbrot kulinarisch abrundet.

Und wenn wir gerade wieder viel Kresse in der Küche stehen haben, gibt es Kresse-Kartoffelsuppe.
Man nehme:
1 Zwiebel, klein geschnitten, und
etwa 400 gr festkochende Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten, und brate sie in einen Topf mit (Oliven-)Öl ein wenig an.
Dann mit ca. 1/2 Liter Gemüsebrühe (wer die Suppe lieber etwas “dünner” haben möchte, nimmt mehr) ablöschen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.
Mit 2 Händen Kresse und einem Schuß Sahne anpürieren (nicht zu sehr, sonst wird es eher Püree).
Zum Servieren mit Mandelblättchen und Kresse garnieren.
Lecker!

Habt eine schöne Woche!

Liebe Grüße
Leni

P.S.: Lässt man die Kresse übrigens wachsen (dann aber in der Erde), wird sie bis zu einem Meter hoch und blüht rosafarbend. 
P.P.S.: Ein besserer Post-Titel ist mir nicht eingefallen. Entschuldigung dafür.

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Den Winter spüren und schmecken

Wir wohnen im Rheinland. Nein, das Rheinland gehört nicht zu den schneereichsten Regionen Deutschlands, weshalb bei uns die Freude riesengroß ist wenn hier endlich die ersten Flocken aus den Wolken fallen. In Windeseile werden die Schneeanzüge und Schneeschuhe, Mützen, Schals und Handschuhe angezogen und es geht hinaus. Während die Kinder sofort anfangen zu bauen und sich Schneeballschlachten zu liefern, genieße ich den Schneefall. Denn wenn der Schnee fällt, herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Der Himmel hat eine grau-rötliche Farbe angenommen und obwohl die Sonne verschwunden ist, wirkt die Welt hell und zugleich gedämpft. Und wenn ich die dicken Flocken fallen sehe, muss ich unweigerlich an Frau Holle denken. Der erste Schnee im Jahr (oder im Winter) ist etwas besonderes. Und hat für mich auch immer etwas magisches. Keine Schneeflocke gleicht der anderen und es gibt so viele verschiedene Arten von Schnee (das Lexikon nennt zum Beispiel Harsch, Griesel und Firn  –  letzteren wird man im Rheinland aber sicher nicht finden).
Der Schnee gestaltet die Landschaft und Natur komplett neu und eröffnet vielfältige Gestaltungsräume. Aus ihm kann man Schneepaläste und Gestalten bauen (letztes Jahr hatten wir gar keinen Schnee –  vielleicht bin ich deshalb so enthusiastisch :-)).
Im Gegensatz zu der Kälte und der Feuchtigkeit draußen im Schnee, stehen die wohlige Wärme im Haus, die kuschelige Kleidung und – Soulfood. Eintöpfe, Wintergemüse, Wintersalat und süßes Gebäck. Während wir im Dezember Weihnachtsgebäck und Januar Krapfen backen, sind im Januar Zimtschnecken angesagt. Und die backen wir wie folgt:

Das Zimtschnecken – Familienrezept:

Für den Teig:
500 gr Mehl
120 gr Zucker
100 gr geschmolzene Butter
1 Würfel Hefe aufgelöst in
280 ml warmer Milch
1 Prise Salz

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten  und diesen dann 30 min. zugedeckt gehen lassen.
Danach den Teig nochmals durchkneten, halbieren und zu einem Rechteck ausrollen.
Mit (der Hälfte von)
100 gr weicher Butter bestreichen und
150 gr Rohrzucker vermischt mit
2 EL Zimt bestreuen
und die Teigplatte der Länge nach zusammenrollen. Mit einem Messer Scheiben von der Rolle abschneiden und auf ein Backblech legen.
Mit der anderen Hälfte des Teigs ebenso verfahren.
Die Schnecken bei  180 Grad Umluft (vorgeheizt) 15 Minuten backen. Fertig!

Wir genießen dann mal den Schnee (so lange er noch liegt)!
Habt einen schönen Dienstag!

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Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke: Seife

Die Weihnachtswerkstatt ist eröffnet! Zugegeben, etwas früh, aber die Seife braucht noch etwas Zeit (mindestens sechs Wochen), um zu reifen.
Selber Seife herzustellen ist noch recht neu für mich, der erste Versuch (zwei Wochen zuvor) ging so richtig in die Hose. Statt einem festen, wohlriechenden Stück Seife bekam ich einen halb matschigen, halb bröseligen Klumpen nach dem Anschneiden heraus. Zum Glück gibt es tolle Seiten im Internet, auf denen man nicht nur wunderbare Rezepte findet, sondern auch detaillierte Anleitungen und einen Seifenrechner.  Mit Hilfe des Seifenrechners kann man sich die Menge an Lauge und Wasser ausrechnen lassen, die man für die Seifenherstellung benötigt (eine feine Sache!), wenn man nicht nach einem festen Rezept arbeiten möchte.
Das Rezept für meine Ringelblumenseife (eine Eigenkreation mit verhältnismäßig kurzer Zutatenliste mangels vorhandener Rohstoffe, aber einem wirklich gutem Ergebnis) gebe ich gerne weiter:
getrocknete Ringelblumenblüten
250 Gramm Kokosnußfett
250 Gramm Olivenöl
80 Gramm Kakaobutter
20 Gramm Rapsöl
200 Gramm Ringelblumentee (aus destillierten Wasser)
100 Gramm Lauge (NaOH)
ein paar Tropfen Orangenöl
Eine Anleitung zur Seifenherstellung findet Ihr auch unter dem obigen Link (viel besser erklärt als ich das jemals könnte).  Das Sieden der Seife hat mir großen Spaß bereitet, fühlte ich mich doch mit Kittel, Schutzbrille und Handschuhen beinahe wie ein Wissenschaftler im Labor. Leider ist das Sieden der Seife aber nichts für Kinder, da der Umgang mit der Lauge eben größter Vorsicht bedarf. 

Nachdem die Seife (endlich) von meiner To-Do-Liste abgehakt ist, geht es weiter mit den vielen anderen Projekten, die ich noch dort stehen habe. Das Weihnachstwerkeln hat gerade erst angefangen 🙂

Liebe Grüße und einen kreativen Dienstag!
Leni

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HoT

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In der Küche

Ich kann es nur immer wiederholen: es ist Apfelzeit! Ob im eigenen Garten, beim Bauern oder auf der Streuobstwiese, überall lachen uns gerade leuchtend rote, geflammte, grüne und gelbe Äpfel an. Die gepflückten, makellosen Äpfel sind für den direkten Verzehr, aus dem Fallobst wird in der Regel der Apfelsaft hergestellt. Da sich unsere kleinen Fallobst-Mengen aber nicht für die Presse lohnen, koche ich gerne Apfelkompott daraus oder aber diesen schnellen, völlig unkomplizierten und super leckeren Apfelkuchen:

Zutaten:
4-5 mittelgroße Äpfel (Klaräpfel, Boskop oder einen ähnlichen Apfel)
75g weiche Butter
75g Zucker
150g Mehl
1 Ei
3 EL Milch

Anleitung:
Die Äpfel in Scheiben schneiden und auf den Boden der Auflaufform schichten.
Butter und Zucker schaumig schlagen und die übrigen Zutaten dazu geben. Den Teig über die Äpfel geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

Gelingt immer. Schmeckt super. Kinder erprobt. Für 3-4 Personen. Hat man mehr Gäste im Haus – einfach die Menge verdoppeln. Mit Schlagsahne oder Vanilleeis noch unwiderstehlicher.

So langsam beginnen die Vorbereitungen für unser Apfelfest am Wochenende.

Habt einen schönen Tag!

Liebe Grüße
Leni

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Holunderblütenduftwolken

Wenn es etwas in unserer Gegend wirklich im Überfluss gibt, dann ist es Hollunder. Drei Büsche haben wir im Garten (dieses Jahr mal wieder voller schwarzer Läuse) und in der Landschaft hinter unserem Haus wachsen unzählige wilde Büsche. Ab Juni schweben wir hier sozusagen in einer Hollunderblütenduftwolke, es schwirrt und brummt und summt überall und es ist dann Zeit ein paar Blütendolden zu ernten (nicht zu viele, schließlich verarbeiten wir auch gerne die Beeren). Das Gängigste, was man mit und aus den Blüten machen kann, sind Sirup, Blütenpfannkuchen und Schnaps (andere Ideen sind herzlich Willkommen!) – wir machen dieses Jahr mal wieder den Sirup.

Das Rezept dazu ist sehr einfach; auf 25 Blütendolden (etwas 100 Gramm) kommen 1 kg Zucker, 2 liter Wasser und 4 Bio-Zitronen. Wasser und Zucker aufkochen, über Holunderblüten und kleingeschnittenen Zitronen geben und 24 Stunden ziehen lassen. Danach abseihen, nochmals aufkochen und abfüllen.
Einen Teil des Sirups frieren wir in Eiswürfelformen ein – so hält der Sirup den ganzen Sommer lang.
Cheers!

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Caros Grünzeug

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Knoblauchstängel-Pesto

Letztes Jahr im Herbst haben wir hier den Knoblauchzehen in die Erde gesteckt und schon bald bildete sich das erste Grün über der Erde. Jetzt im Juni kringeln sich die Knoblauchblütenstängel im Beet und haben Blütenknospen gebildet. Und das ist der beste Zeitpunkt, also vor der Blüte, um die Stängel abzuschneiden, damit die Knoblauchpflanzen ihre ganze Kraft in die Knollenbildung stecken können. Läßt man den Knoblauch erst einmal blühen (was auch ein wirklich schöner Anblick ist), sind die Knollen später wesentlich kleiner als ohne Blütezeit. 
Die abgeernteten Stängel selbst sind übrigens äußerst schmackhaft (also bloß nicht wegwerfen ;-)). Man kann sie als Gemüse mitdünsten, zum Risotto geben oder sie zu Pesto verarbeiten.
Ein Pesto-Rezept mit exakten Mengenangaben kann ich leider nicht bieten (wer das möchte, wird aber im englischsprachigen Raum unter “Garlic scape pesto” fündig), aber für unser Pesto geben wir zu den Knoblauchstängeln einfach Olivenöl, Parmesan, Zitronenabrieb, Zitronensaft, geröstete Pinienkerne, Salz und Pfeffer in die Küchenmaschine dazu bis es schmeckt. Und das tut es dann auch auf Broten, Pizza und zu Nudeln.

Wer viele Stängel auf einmal zu verarbeiten hat, dem rate ich gleich mehrere Gläser Pesto zu machen – für Familie und Freunde oder auf Vorrat.
Unser Pesto war leider schneller weg als ich es fotografieren konnte  – aber wir legen in den nächsten Tagen noch einmal nach!

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Bärlauchblütenknospenkapern und Kräuterbutter

Die letzten Wochen waren bei uns gefüllt mit Geburtstagen und Gartenarbeit, so dass der Bärlauch bei uns bereits blüht während ich diesen Post verfasse. Nichtsdestotrotz zeige ich Euch noch schnell zwei Möglichkeiten den wundervollen Bärlauch zu verarbeiten.

Jedes Jahr machen wir Bärlauch-Kräuterbutter. Dafür lassen wir die Butter weich werden und vermischen sie mit Bärlauch, Schnittknoblauch, Petersilie, Pimpinelle, Kapuzinerkresse und Schnittlauch und packen sie in kleinen Portionen ins Gefrierfach. Sie eignet sich für alle Grillgerichte, für Butterbrote und für herbstliche Pilzgerichte (unser Vorrat reicht meist bis zum Winteranfang).

Die eingelegten Bärlauchblütenknospen habe ich letztes Jahr zum ersten Mal gemacht –  und war begeistert. Die Knospen haben meine Kinder abgesammelt (sie kommen einfach besser unter die Büsche ;-)), gewaschen und dann in einem Sud aus Essig und Gemüsebrühe blanchiert. Danach kommen die Knospen in ein mit Olivenöl, Salz und Zitronenzesten gefülltes Schraubglas. Sie halten sich einige Monate und werden wir Kapern benutzt.

Genießt die herrliche Maitage ♥