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Ab ins Beet

Weiter geht es wieder mit dem Garten. Heute kommen Salat, Kohlrabi, Rhababer und Mangold ins Beet. Der Tomatennachwuchs darf frische Luft schnuppern und die Gurken genießen die Sonne. Die Kinder sind mit Eifer dabei. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Aufgabenerfüllung bei den zwei Jüngsten nach spätestens 10 Minuten in Chaos umschlägt. Statt des neu gepflanzten Gemüses werden die Schuhe und das Kaninchen mit Wasser begoßen. Letzteres ist zum Glück nicht nachtragend. Nie. Eine Seele von einem Kaninchen. Und stubenrein.
Jetzt aber zurück zum Gemüsegarten. Die Tomaten wollen noch umgetopft werden. Ich nehme übrigens jedes Jahr meine eigenen Samen und ziehe damit verschieden kleine Tomatensorten. Die kleinen Tomaten haben den unschlagbaren Vorteil, dass meine Kinder sie direkt vom Strauch naschen können. Es ist immer wieder erstaunlich, wie aus einem so kleinen Samen eine wirklich beachtliche Tomatenpflanze heranwächst, die bis zum Oktober so viele und so leckerere Früchte hervorbringt. Oh, diese tollen Tomaten.
Ich wünsche Euch noch einen klasse Tag!

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Frühlingsputz im Garten

Jetzt wo die Temperaturen steigen und mein Garten unwiderruflich im Frühlingsmodus ist, ist es Zeit im Garten aufzuräumen und Platz für Gemüse, Obst und Kräuter zuschaffen. Und den Rasen zu vertikutieren und die Löcher im Rasen zufüllen (auch wenn das vergebene Mühe ist bei drei Chaoten, einem Kaninchen und einer Maulwurffamilie).
Jedes Kind bekommt jetzt ein Stück Beet zum Selbergestalten und Pflegen. Die Beete sind bereits umgegraben und die ersten Radieschen sind sogar schon ausgesät. Und auch der Bärlauch zeigt sich jetzt schon. Die frischen Blätter sind unglaublich aromatisch und dürfen sich mit anderen Kräutern bald in meiner selbstgemachten Kräuterbutter wiederfinden. Und in einer Bärlauchsuppe. Und im Risotto.
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Letzte Ernte

Heute kommt die letzte Ernte aus unseren Garten in Haus  – die letzten Tomaten vor dem ersten Frost.

Jedes Frühjahr ziehe ich Tomaten aus Kernen und pflanze sie im Mai in die Zinkwanne und andere Kübel (für ein Tomatengewächshaus würde ich morden was geben). Bevor meine Kinder auf die Tomaten aufmerksam wurden, zog ich auch gerne Fleischtomaten. Jetzt ziehe ich nur noch kleine “Snack”- Tomaten. Die dafür aber in allen Varianten. Diese finden nie den Weg ins Haus oder in einen Topf, geschweige den in einen Salat – sie werden sobald sie auch nur einigermaßen reif aussehen sofort von drei gierigen Geschöpfen abgeerntet. Es gibt Schlimmeres. Ich will mich nicht beschweren.

Die Tomatensamen stammen ursprünglich von einem Demeter-Verband. Der Verband hat immer einen klitzekleinen Stand auf einen jährlichen Gartenmarkt in unserer Nähe. Dort steht dann jedes Jahr ein Mann mittleren Alters mit Dreadlocks, verfilztem Bart und einer Geldsocke und verkauft seine vielleicht 50 Tüten Samen. Ein echte Überzeugungstäter und deshalb so liebenswert. Und da ich bisher noch keiner reifen Tomate ihre Samen entlocken konnte (Erklärung siehe oben), werde ich auch nächstes Jahr den Demetermann wiedersehen. Und dann fängt die nächste Tomatensaison wieder an. Oh, ich freu mich drauf.
Bis dahin, liebe Tomaten!

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DIY

                                DIY  Kinder-Obststand

                                Man nehme:
                                – eine Weinkiste
                                – 2 Vierkantholzstäbe ( ~ 90 cm)
                                – Nägel und Hammer
                                – weiße, schwarze und orangene (Acryl-) Farbe (oder das, was
                                   eben bereits vorhanden ist)
                                – Pinsel

Deckel der Weinkiste auf die zwei Holzstäbe nageln, dann weiß streichen. Frontseite der Weinkiste weiß streichen und trocknen lassen. Dann mit schwarzer Farbe beschriften und bemalen. Stäbe in die Kiste stecken – fertig!

                                  

Schließlich kommen die Früchte in die Kiste, die Kiste auf einen (kleinen) Tisch und der Tisch vor die Haustür/Gartentor. Und schon kann der Obstverkauf losgehen…

Kleiner Tipp: Quitten sind kein Verkaufsschlager 😉 Doch Dank der überzeugenden Agumenten meiner Kinder (“…nee, schmecken tun die nicht, aber die sehen doch so lecker aus!”) haben wir ganze vier Stück an die Nachbarn gebracht.