5 Dinge

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5 Dinge, die mich gerade glücklich machen:

1.Äpfel. Der September steht bei uns im Zeichen des Apfels. Anfang des Monats hänge ich die Wimpelkette wieder auf, die meine Kinder mal vor Jahren mittels Apfeldruck verziert haben und stelle die gefilzten Äpfel auf den Jahreszeitentisch. Rot strahlen bereits die 7 Äpfel, die unsere letztes Jahr gepflanzten Jungbäume zusammen tragen – ganz wunderbar, aber bis wir tatsächlich mal (hoffentlich) körbeweise unsere eigenen Äpfel ernten können, pflücken wir wie jedes Jahr beim Bio-Bauern.

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Mit dem Traktor geht es auf die Plantage, mit der Schubkarre dann durch die Reihen der hohen Apfelbäume.

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2. Stricken.

Den Sommer über habe ich die Stricknadeln ruhen lassen, doch mit dem Herbst und den tollen Inspirationen und Anleitungen vom Blog PetiteKnit (unbezahlte, unbeauftragte Werbung) mag ich gerade mein Strickzeug gar nicht aus der Hand geben. Ein Kinderpullover soll es werden. Zum Glück tragen meine Jungs gerne selbstgemachte Kleidung – einzige Einschränkung: sie darf nicht kratzen. Deshalb gehe ich bevorzugt in den Wollladen, der ein paar Dörfer weiter zu finden ist. Der hat zwar keine riesige Auswahl an Wolle, dafür aber sehr fachkundige Strickerinnen, die einem nicht nur bei der richtigen Wollauswahl, sondern auch bei den Strickanleitungen helfen (für mich super wichtig)  ;-).

Stricken

3. Kinder mit Kameras

Kaum zu glauben, aber vor zehn Jahren war die einzige Kamera, die ich mit auf Reisen nahm, noch eine Einweg-Kamera aus dem Drogeriemarkt. Dann folgte eine kleine (Achtung: Markennennung) Canon-Kamera, handlich für die Hosentasche und erst vor gut drei Jahren bekam ich zu Weihnachten (m)eine Spielgelreflexkamera geschenkt, mit der ich die meisten meiner Bilder mache. Aber auch  die Kameras am Telefon sind heute top, und da man das Smartphone ja auch schließlich ständig bei sich trägt, ist es soviel einfacher geworden Momente, Situationen und Dinge einzufangen. Das hat Vor- und Nachteile, wie wir alle wissen. Vor ein paar Tagen fiel mir dann aber meine alte Canon-Kamera wieder in die Hände, und ich gab sie (bestückt mit einer neuen Speicherkarte) meinen Kindern. Meine Kinder haben (noch?) kein Smartphone, weshalb sie fasziniert den Rest des Tages damit beschäftigt waren Fotos zu schießen und Filme zu drehen. Als ich abends die Bilder auf dem Laptop durchgesehen habe, war ich total überrascht. Gut, natürlich waren viele verwackelte, unscharfe Bodenfotos dabei, Füße, abgeschnittene Köpfe und Nasennahaufnahmen, aber auch richtig viele tolle Momentaufnahmen und witzige Kurzfilme aus einer ganz andere Perspektiven als meine üblichen Bilder. Und man kann die Freude und Begeisterung, die in jedem Bild steckt, förmlich sehen. Sehr inspirierend.

kindmitkamera

Walnusskorb

4. Schälnüsse

Wenn gerade erst die grüne, dicke Schale der Walnüsse aufgeplatzt ist, sind wir schon zur Stelle. Denn dann sind die Nüsse noch so frisch, dass sich die feine Haut, die sich um die Kerne befindet und später eintrocknet, noch abziehen lässt. Mit der noch frischen Haut schmecken die Nusskerne leicht bitter, hat man die Haut entfernt, entfaltet sich der volle Schälnussgeschmack. Einziger Nachteil: man bekommt unweigerlich gelb-braune Verfärbungen an den Händen („Du hast Nusshände!“, sagen meine Kinder dann).

walnuss

Aber wie bekommt man die Schälnüsse vom Baum? Ha, das ist der Teil, den meine Jungs am liebsten mögen. Entweder man schüttelt die Zweige und hofft, das meine keine Nuss auf den Kopf bekommt (ist das dann auch eine Kopfnuss?) oder man sucht sich einen dicken Stock und versucht damit die Nüsse heraus zu schlagen. So oder so macht es Spaß, wobei Jungs und Stöcke ja sowieso eine besondere Beziehung zu einander pflegen.

Nüsseundstöcke

nusseknacken

5. Neue Hühner

Über zwei Jahre haben wir nun unsere kleine Hühnertruppe und nun ist es passiert. Ein Huhn ist gestorben. Wir waren alle bestürzt, haben geweint, getrauert und das Huhn zu Grabe getragen. Woran unsere liebe Erika gestorben ist, wissen wir nicht. Sie lag einfach eines Morgens tot im Stall. Über den Tod unserer Henne bin ich natürlich nicht glücklich (schließlich wollte ich Euch ja von Dingen erzählen, die mich glücklich machen), aber Leid und Freud liegen oft auch nah beieinander. So sind wir immer noch ein wenig traurig, freuen uns aber sehr über zwei neue Hühner, die jetzt bei uns eingezogen sind: eine dicke, flauschige Sussex-Henne namens Prisilla und ein ganz junge, schwarze Araucaner-Henne namens Rosi (von ihr ein Bild zu machen ist schwierig, sie ist einfach zu schnell).

Prilla

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Leni

 

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2 Gedanken zu “5 Dinge

  1. Hi 🙂
    Einen richtig schönen Beitrag hast du geschrieben. Es macht Spaß ihn zu lesen und ich habe mich direkt in die Situationen versetzt gefühlt, die du beschrieben hast.
    Für mich ist der Herbst auch Apfel-Zeit, aber auch vor allem eine Zeit mit schönen Spaziergängen durch den bunt gewordenen Wald 🙂
    Liebe Grüße, Alina

    Gefällt 1 Person

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