Postkarte aus Schweden

sonnenuntergangsee1

Elch

Vimmerby1

Wohnmobile

Drei Wochen waren wir (zusammen mit Freunden) im Wohnmobil (gemietet) in Schweden und Dänemark unterwegs.

„Nehmt lange Sachen mit“, haben alle gesagt, die schon mal einen Sommer in Schweden verbracht haben. Und Mückenspray. So viele Mücken. Und die Seen dort sind so schön, aber viel zu kalt, um darin zu schwimmen. Doch dann kommt da dieser außergewöhnliche Sommer um die Ecke. Ein Rekordsommer. Viel zu heiß, viel zu trocken. Mit verheerenden Folgen für die Natur  – aber er bescherte uns einen wunderbaren Sommer voller Abenteuer und Freiheit. Das sind dann wohl die beiden Seiten einer Medaille. Wir hatten im Süden Schwedens nicht einen Tag Regen, keine Mücken und badeten in den schönsten Seen (selbst die Ostsee hatte Badewannentemperatur), die man sich vorstellen kann, während viele Wälder weiter nördlich in Flammen standen.

Michel

Sprung

Wikinger und Ronja Räubertochter, Elche und Burgen, Schiffe und Kletterbäume – ich glaube, wir hatten alles dabei was wilde Kinder begeistert. Und dazu die Freiheit der Ferien: barfuß den Tag verbringen, den Grillen beim allabendlichen Konzert lauschen, Schwimmen gehen beim Sonnenuntergang, den Sternenhimmel bestaunen, so lange schlafen wie man will. Und die Freiheit des Reisens: (fast) jede Nacht standen wir mit dem Wohnmobil an einem anderen Ort. Und immer am Wasser.

baden

wildebande

Wir fuhren über Dänemark die Ostküste Schwedens bis Stockholm hoch, dann zwischen dem Vänern und dem Vätternsee Richtung Göteburg und anschließend über die Westküste zurück nach Dänemark. So groß und so schön ist Schweden, wir hätten noch drei (sechs, zwölf?) Monate mehr gebraucht, um auch nur ansatzweise alles zu sehen, was dieses Land zu bieten und zu zeigen hat. Mitgenommen haben wir auf jeden Fall das Lebensgefühl. Das Sommergefühl. Die Unbeschwertheit, die Natürlichkeit, die Einfachheit.

sonnenuntergang

Ganz frei von Drama war der Urlaub dann aber doch nicht (wäre doch auch zu schön gewesen, oder?). Ein Sturz, eine fiese Platzwunde, eine Nacht in der Göteburger Kinderklinik. Mit der Erkenntnis, dass die Schweden, dich ich währenddessen kennengelernt habe, äußerst hilfsbereit und freundlich waren und man sich mit Englisch (und Händen und Füßen) überall verständigen kann. Und zum Glück dann doch nicht mehr als nur eine kleine Narbe zurückbleiben wird.

Knapp drei Wochen Sommerferien liegen jetzt noch vor uns (juhuu!). Zeit, die Schätze des Urlaubs zu sortieren, die Ferientagebücher fertig zu schreiben und die Freuden des Sommers weiterhin zu genießen!

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Leni

2 Gedanken zu “Postkarte aus Schweden

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