Tomaten!

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Vor Jahren habe ich mal eine Tomatenfarm in Dänemark gesehen. Riesige Gewächshäuser, meterhohe Tomatenpflanzen und Kinder, die mit ihren kleinen Schubkarren durch die Reihen kurvten und die bunten Tomaten einsammelten. Auf der Farm wurden (ich glaube es waren) 80 verschiedene Sorten Tomaten angebaut, von fast kürbisgroß (na gut, ein kleiner Kürbis) bis johannisbeerenklein, von zartgelb über saftiggrün, von rosarot bis violett-schwarz, von würzig und säuerlich bis süß. Das hat mich so beeindruckt, dass ich seit dem jedes Jahr selber Tomaten aus Samen ziehe und anbaue. Natürlich in einem viel (sehr viel) bescheideneren Rahmen.

Von vielen Tomaten, die bei uns wachsen, weiß ich den Namen. Aber es sind auch einige dabei, die wir geschenkt bekommen haben oder die ich auf Wochenmärkten oder im Urlaub gekauft und die Samen aufbewahrt habe. Die heißen dann „Capri“ oder „Peters Tomate“.

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Das tolle an der Tomatenvielfalt ist, dass es für jedes Gericht auch die passende Tomate gibt. Jedes Jahr mit dabei in unserem Garten sind die „wilden“ Tomaten. Tomaten, die tatsächlich nur so groß sind wie Johannisbeeren, aber sehr süß schmecken, super robust sind und einen sehr hohen Ertrag haben. Nur wenig größer sind „Yellow Current“ (oder auch „Red Current“). Mein Liebling ist das „gelbe Birnchen“, einfach wegen ihrer schönen Form und des fruchtigen Geschmacks. Alle diese recht kleinen Tomaten finden ihren Weg in die Küche nur sehr selten (nein, eigentlich nie). Meistens werden sie vom Strauch gepflückt und landen direkt im Mund.

Die Cherrytomaten nehmen wir vor allem für Salate. Neben den roten und gelben Sorten, haben wir auch die gestreiften (wie z.B. „Red Boar“) und die violetten (in der so viele Bioflavonoide, also besonders gesunde sekundäre Pflanzenstoffe, stecken sollen), einfach damit es auf dem Teller nachher bunter ist.

Strauchtomaten (wie z.B. „Zebra“ und „Ceman“) sind super für Bruschetta, die Pizza, oder den Caprese-Salat.

Für Tomatensoßen und Ketchup (aber auch Chutney) heißt unser Favorit „San Marzano“ (eine Flaschen-, oder Eiertomate), einfach weil sie so ergiebig ist und würzig-fruchtig schmeckt.

„Ochsenherz“, die „Berner Rose“ und „Oaxacan“ (die dicken Fleischtomaten) sind dagegen perfekt für Tomatensuppe.

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Und ich finde für eine richtig gute Tomatensuppe braucht es auch gar nicht viel drumherum – wenn man aromatische Tomaten hat. Ein, zwei Zehen Knoblauch, eine rote Zwiebel, gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum (das pflanze ich übrigens gerne zwischen die Tomaten). Alles (bis auf den Basilikum) im Öl anschwitzen, und dann köcheln lassen. Pürieren, passieren, servieren, genießen 😉

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Jetzt im September ist das Angebot an Tomaten groß. Eine gute Gelegenheit vielleicht auf dem nächsten Wochenmarkt, im Hofladen oder im Garten von Freunden eine neue (Lieblings-)Sorte zu entdecken :-)!

Liebe Grüße ♥

Leni

 

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Caros Grünzeug

3 Gedanken zu “Tomaten!

  1. Nun habe ich mein Dasboard aktualisiert und empfange jetzt wieder ganz aktuell deine neuen Beiträge. Die verschiedenen Tomaten sind klasse, besonders wenn sie alle nebeneinander auf einem Foto liegen.
    Tomatensuppe oder auch einfach Soße für Nudeln machen wir auch gerne und tatsächlich ohne großen Schnickschnack.
    Liebe Grüße

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