Selbstgemachtes Vogelfutter

Vögel beleben unseren winterlichen Garten, indem es ansonsten gerade recht trist ist. Und deckt man ihnen den Tisch, dann kann man sich über eine Vielzahl von Meisen, Amseln, Drosseln, Rotkehlchen und anderen heimischen Vögeln erfreuen, die uns die Möglichkeit geben, sie aus der Nähe zu bewundern.

Bei Minusgraden, Eis oder Schnee gestaltet sich die Suche nach Futter oft schwierig für die heimischen Gartenvögel. Doch gerade das Körperfett unter den Federn ist wichtig gegen die kräftezehrende Kälte. Futterhäuser, Futterinseln und  andere Futterquellen sind deshalb nicht nur dekorativ und sorgen für gefiedertes Leben im Garten, sondern helfen den Vögeln gut in den Frühling zu kommen.

Es gibt viele Möglichkeiten die Vögel mit Futter zu versorgen. Für sie zu „kochen“ macht meinen Kindern die meiste Freude.

Wir haben
Kokosfett (oft liest man, dass Rindertalg von den Vögel bevorzugt würde. Ich habe mich aber  
                  bewußt für pflanzliches Fett entschieden. Es riecht es nicht beim erwärmen. Und
                  außerdem hatten wir noch welches im Kühlschrank.)
Hirse
Sonnenblumenkerne
Erdnüsse
Haferflocken und Rosinen (ungeschwefelt) genommen.
Das Fett haben wir erhitzt, mit den Körnern, Nüssen und Rosinen vermischt und in Formen gegossen.

Welche Vögel hier heimisch sind und welches Futter sie brauchen kann man z.B. beim NaBu nachlesen.

Sobald sich unter den Gartenvögeln unsere Futterringe rumgesprochen haben, reiche ich hier mal ein paar Vogelimpressionen nach 🙂

P.S.: Unser Beitrag geht heute auch noch zum Creadienstag. Mal sehen, was die anderen heute so gezaubert haben.

5 Gedanken zu “Selbstgemachtes Vogelfutter

  1. raeubersmama

    Oh wie schön! Wir haben unseren Weihnachtsbaum auch schon zu den Vögeln auf den Balkon gestellt und die Weihnachtskugeln durch Futterkugeln ersetzt! 🙂 Meine Kleine sieht sich jetzt schon immer gerne das bunte Treiben an! 🙂 Heuer ist sie zum Futter selber machen leider noch zu klein! 😦 Aber nächstes Jahr werden wir auch wieder damit starten! 🙂 Vor meiner Karenz hab ich das jeden Herbst mit den Kindern gemacht, danach haben wir Bilder der Vögel die zu uns kommen mit passenden Namen auf die Tür geklebt und verglichen und beobachtet. Die Kinder waren immer total begeistert wenn ein “ passender Vogel bei unserer Futterstelle war! 🙂 Sie haben immer das ganze Jahr davon gesprochen und auf das nächste mal hingefiebert !
    Ich wünsche euch viel Vogelbesuch
    lg Cornelia

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  2. Was für eine schöne Idee. Die werde ich gleich mal mit meinem Kleinen umsetzen. Im Moment bin ich zwar etwas frustriert was die Vogelfütterung angeht, aber deine Idee will ich trotzdem probieren. Ich habe ja jetzt schon seit ein paar Wochen ein Vogelhäuschen im Garten stehen, aber leider verirrt sich kein einziger Piepmatz darin. Wie ich jetzt gelesen habe, soll man die Vögel wohl am Besten das ganze Jahr über füttern. Aber vielleicht werden solche Vogelfutterringe ja besser angenommen, da diese am Baum hängen ?
    Liebe Grüße Sarah

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  3. als Kind habe ich Vogelfutter selbst gemacht:
    In flüssigen Rindertalg rührte ich Hanfkörner und Sonnenblumenkerne ein.Danach leerte ich die Massein in einen Blumentopf bei dem ich vorher einen Holzstab durch das Wasserabzugsloch gesteckt habe und dann wurde der Topf mit der Öffnung nach unten aufgehängt. Die Vögel mochten das sehr. Sie hielten sich an dem Stab, der unten aus dem Topf herausgeschaut hat fest und schnabulierten fleißig. Claudia von Garpet

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  4. Pingback: Im Garten Anfang Dezember | Familienjahr

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